Bremen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Zollkontrolle in Bremen ergab Steuerschaden
Bremen () – Der Zoll hat bei einer Kontrolle in einem Bremer Großhandel für Kiosk- und Tankstellenbedarf große Mengen unversteuerter Ware sichergestellt und einen vorläufigen Steuerschaden von rund 137.000 Euro festgestellt. Das teilte das Hauptzollamt Bremen mit.
Bei der Maßnahme Ende November fanden die Beamten unter anderem 1.672 Flaschen Lachgas, zahlreiche Kartons mit nicht zugelassenen Einweg-E-Zigaretten sowie 720 Dosen des verbotenen Snus und Nikotin-Pouches.
Zusätzlich beschlagnahmten die Zöllner 92 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover am Dienstsitz Bremen.
Die Verfahren wegen Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz und der Abgabe von Lachgas wurden an die Polizei übergeben.
Der Pressesprecher des Hauptzollamtes, Jens Pietsch, erklärte, dass Tabakwaren und sogenannte Vapes in Deutschland der Tabaksteuer unterliegen. Bei späteren Kontrollen Mitte Dezember stellte der Zoll demnach noch einmal insgesamt 50 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak sicher.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zoll (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zoll stellte große Mengen unversteuerter Ware in einem Bremer Großhandel sicher.
- Vorläufiger Steuerschaden von rund 137.000 Euro.
- 1.672 Flaschen Lachgas, 720 Dosen Snus, 92 Kilogramm Wasserpfeifentabak beschlagnahmt.
Warum ist das wichtig?
- Aufdeckung von Steuerhinterziehung im Großhandel
- Schutz der Gesundheit durch Kontrolle von illegalen Produkten
- Verhinderung des illegalen Handels mit unversteuerten Waren
Wer ist betroffen?
- Großhandel für Kiosk- und Tankstellenbedarf
- Zollbehörden
- Polizei
Zahlen/Fakten?
- Steuerschaden von rund 137.000 Euro
- 1.672 Flaschen Lachgas
- 720 Dosen Snus und Nikotin-Pouches
- 92 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak
- Weitere 50 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak bei späteren Kontrollen
Wie geht’s weiter?
- Weiterführende Ermittlungen durch das Zollfahndungsamt Hannover
- Verfahren wegen Verstößen an die Polizei übergeben
- Weitere Kontrollen in der Region werden erwartet
