Bremen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Zukunft des Bremer Stahlwerks
Bremen () – Die Bremer Grünen haben ein Maßnahmenpaket zur Sicherung des ArcelorMittal-Stahlwerks und zur klimaneutralen Transformation beschlossen. Das teilte der Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen am Samstag mit.
Dem Unternehmen hatte im Juni aus finanziellen Gründen die geplante Umstellung von Kohle auf grünen Wasserstoff abgesagt.
„Das Bremer Stahlwerk ist das industrielle Herz unserer Stadt und zugleich ihr größter CO₂-Verursacher“, sagte Landesvorstandssprecherin Franziska Tell. Die Partei fordert von Landes- und Bundesregierung einen dauerhaft niedrigen Industriestrompreis als Voraussetzung für Investitionen in Dekarbonisierungstechnologien wie Elektro-Lichtbogenöfen.
Als letzte Option müsse der Staat notfalls eine direkte Beteiligung oder sogar Vergesellschaftung prüfen, falls ArcelorMittal sich gegen den Erhalt des Werks entscheidet.
Die Entscheidung des Stahlkonzerns gefährdet nach Angaben der Grünen bundesweit rund 19.000 Arbeitsplätze, davon mehrere Tausend in Bremen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bremer Grünen beschließen Maßnahmenpaket zur Sicherung des ArcelorMittal-Stahlwerks und zur klimaneutralen Transformation.
- ArcelorMittal hat geplante Umstellung von Kohle auf grünen Wasserstoff aus finanziellen Gründen abgesagt.
- Grüne fordern niedrigeren Industriestrompreis und prüfen Staatsbeteiligung, falls Stahlwerk geschlossen wird.
Warum ist das wichtig?
- Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region
- Notwendigkeit für eine klimaneutrale Industrie
- Einfluss auf lokale Wirtschaft und Umweltpolitik
Wer ist betroffen?
- ArcelorMittal
- Beschäftigte im Stahlwerk
- rund 19.000 Arbeitsplätze bundesweit
Zahlen/Fakten?
- 19.000 Arbeitsplätze bundesweit gefährdet
- Mehrere Tausend Arbeitsplätze in Bremen
- Abgesagte Umstellung von Kohle auf grünen Wasserstoff
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach dauerhaft niedrigem Industriestrompreis
- Prüfung staatlicher Beteiligung oder Vergesellschaftung
- Sicherung der Arbeitsplätze in Bremen und bundesweit
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