Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Innovation in der Medizin in Cottbus
Cottbus () – An der Medizinischen Universität Lausitz in Cottbus sind erstmals neurochirurgische Eingriffe mit einem autonomen Navigationsroboter durchgeführt worden. Das teilte die Hochschule am Dienstag mit.
Der Roboter mit dem Namen „NaoTrac“ wurde in den vergangenen Wochen bei sieben Eingriffen an fünf Patienten eingesetzt, etwa bei Biopsien und Katheterplatzierungen.
Das System kombiniert nach Angaben der Universität künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Sehen und robotergestützte Präzision. Es ermöglicht eine berührungslose Patientenregistrierung und plant die Bewegungen des Operationsinstruments im Gehirn in 3D. Der Roboter führte die Bewegungen dann mit einer Geschwindigkeit von 0,5 Millimetern pro Sekunde autonom aus, wobei der Chirurg stets die Kontrolle behielt.
Laut Ehab Shiban, dem leitenden Neurochirurgen, unterstützt der Roboter die Operateure, erhöht die Präzision und verkürzt Vorbereitungszeiten.
Ein Video dokumentiert den Einsatz. Der Roboter soll weiterhin am Universitätsklinikum bei Operationen zum Einsatz kommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Erstmals neurochirurgische Eingriffe mit autonomem Navigationsroboter "NaoTrac" an der Medizinischen Universität Lausitz in Cottbus durchgeführt.
- Roboter bei sieben Eingriffen an fünf Patienten eingesetzt, unter anderem bei Biopsien und Katheterplatzierungen.
- System kombiniert KI, maschinelles Sehen und robotergestützte Präzision zur Unterstützung der Chirurgen.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Präzision bei neurochirurgischen Eingriffen
- Reduzierung der Vorbereitungszeiten für Chirurgen
- Einsatz modernster Technologie zur Unterstützung medizinischer Verfahren
Wer ist betroffen?
- Patienten bei neurochirurgischen Eingriffen
- Chirurgen und medizinisches Personal
- Universitätsklinikum Cottbus
Zahlen/Fakten?
- 7 neurochirurgische Eingriffe
- 5 Patienten
- Roboterbewegungen mit 0,5 mm/s
Wie geht’s weiter?
- Weiterer Einsatz des Roboters bei Operationen am Universitätsklinikum
- Dokumentation des Einsatzes durch Video
- Mögliche Erweiterung der Anwendungen in der Neurochirurgie
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