Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik und Haushaltsbelastungen in Brandenburg
Potsdam () – Die Brandenburger Bündnisgrüne sehen in den geplanten Änderungen am Gebäudeenergiegesetz (GEG) eine massive finanzielle Belastung für Haushalte aufziehen. Der Landesvorsitzende Clemens Rostock teilte mit, dass laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Zwei-Personen-Haushalte im Schnitt jährlich etwa 350 Euro mehr für das Heizen zahlen müssten.
Er warf der Bundesregierung vor, aus ideologischen Gründen einen wirksamen Klimaschutzpfad aufzuweichen und einseitig die Interessen der fossilen Erdgasindustrie durchzusetzen.
Rostock kritisierte die geplanten Regelungen, die weiterhin den Einbau reiner Gas- und Ölheizungen ermöglichen sollen, als ‚ökologisch und sozial komplett daneben‘. Die vorgesehene Rechtfertigung durch Anteile grüner Gase und Öle bezeichnete er als ‚Verhöhnung der Physik und der finanziellen Grundrechenarten‘.
Statt Strom für die Produktion von grünen Gasen zu nutzen, sollte dieser direkt zum Heizen verwendet werden, da beispielsweise Wärmepumpen eine Kilowattstunde Strom in mehrere Kilowattstunden Wärme umwandeln könnten.
Der Grünen-Politiker übte auch Kritik an Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und der CDU-Landespartei. Woidke schreibe gerne Briefe nach Berlin, wenn es um Industrieinteressen gehe, beim drohenden Kostenanstieg für Brandenburger Haushalte herrsche dagegen ‚auffälliges Schweigen‘.
Die beiden Brandenburger Bundestagsabgeordneten der Grünen, Michael Kellner und Andrea Lübcke, hätten bereits Widerstand gegen eine Aufweichung des Heizungsgesetzes angekündigt. Kellner betonte, man werde im Bundestag dafür kämpfen, dass das Gesetz sozial gerecht bleibe und den Umstieg auf erneuerbare Wärme beschleunige.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Heizung (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bündnisgrüne in Brandenburg kritisieren geplante Änderungen am Gebäudeenergiegesetz als finanzielle Belastung für Haushalte.
- Laut Studie müssten Zwei-Personen-Haushalte rund 350 Euro mehr für Heizung zahlen.
- Kritiker werfen der Bundesregierung vor, die fossile Erdgasindustrie zu bevorzugen und den Klimaschutz zu gefährden.
Warum ist das wichtig?
- Finanzielle Belastung für Haushalte durch höhere Heizkosten
- Kritische Stellungnahme zur Aufweichung des Klimaschutzes
- Forderung nach sozial gerechtem und umweltfreundlichem Heizgesetz
Wer ist betroffen?
- Haushalte in Brandenburg
- Zwei-Personen-Haushalte
- Brandenburger Bundestagsabgeordnete der Grünen
Zahlen/Fakten?
- Zwei-Personen-Haushalte müssen im Schnitt jährlich etwa 350 Euro mehr für das Heizen zahlen.
- Kritik am Einbau reiner Gas- und Ölheizungen.
- Widerstand gegen Aufweichung des Heizungsgesetzes von Brandenburger Grünen angekündigt.
Wie geht’s weiter?
- Widerstand der Grünen im Bundestag gegen Aufweichung des Heizungsgesetzes
- Forderung nach sozial gerechter Gestaltung des Gesetzes
- Beschleunigung des Umstiegs auf erneuerbare Wärme anstreben
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