Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Gewaltschutz von Frauen in Berlin
Berlin () – Die SPD-Fraktion Berlin hat angekündigt, alle geplanten Kürzungen im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen zurückzunehmen. Dies gab Marie-Christine Schultz, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Fraktion, am Dienstag bekannt.
Die Fraktion betont die Bedeutung von Präventionsarbeit und dem Ausbau von Schutzstrukturen, da jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt.
Die SPD-Fraktion hat in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass der Etat im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen verdreifacht wurde.
Mit dem politisch geeinten Haushalt werde dieser Ausbau fortgesetzt. Neben den 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen werden weitere 16 Millionen Euro in den Ausbau von Frauenschutzplätzen investiert.
Berlin ist das einzige Bundesland, das bereits einen Betroffenenrat für den Bereich der häuslichen Gewalt eingesetzt hat.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Abgeordnete der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion Berlin nimmt geplante Kürzungen im Gewaltschutz von Frauen zurück.
- Etat für Gewaltschutz von Frauen wurde in den letzten zehn Jahren verdreifacht.
- 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen und 16 Millionen Euro für den Ausbau von Frauenschutzplätzen werden investiert.
Warum ist das wichtig?
- Rücknahme geplanter Kürzungen im Gewaltschutz stärkt die Unterstützung für Frauen.
- Präventionsarbeit und Schutzstrukturen sind essentiell, da viele Frauen Gewalt erfahren.
- Investitionen in Frauenschutzplätze verbessern die Hilfsangebote für Betroffene.
Wer ist betroffen?
- Frauen, die Gewalt erfahren
- Gesellschaft, die Präventionsarbeit und Schutzstrukturen benötigt
- Betroffene von häuslicher Gewalt
Zahlen/Fakten?
- Jede dritte Frau erlebt körperliche oder sexualisierte Gewalt im Laufe ihres Lebens.
- Der Etat im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen wurde in den letzten zehn Jahren verdreifacht.
- 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen und weitere 16 Millionen Euro werden in den Ausbau von Frauenschutzplätzen investiert.
Wie geht’s weiter?
- Rücknahme aller geplanten Kürzungen im Gewaltschutz für Frauen
- Fortsetzung des Ausbaus von Schutzstrukturen mit zusätzlichen 16 Millionen Euro
- Weiterhin Investition in Präventionsarbeit
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