Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Abrisspläne für SEZ kritisiert
Berlin () – Die Berliner Linksfraktion hat scharfe Kritik an den Abrissplänen für das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Friedrichshain geäußert. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) habe beim zuständigen Bauamt eine Abrissanzeige eingereicht, teilten die sport- und stadtentwicklungspolitischen Sprecher der Fraktion, Kristian Ronneburg und Michael Efler, mit.
Der Abriss solle demnach am 2. März beginnen.
Die Politiker bezeichneten das Vorgehen als ‚Skandal‘, da am selben Tag im Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses eine Anhörung zu einem Antrag der Linksfraktion gegen den Abriss stattfinde. ‚Während im Parlament noch über den Umgang mit dem SEZ diskutiert wird, will die WBM die Bagger anrollen lassen und Fakten schaffen‘, erklärten sie. Eine solche ‚Missachtung demokratischer Entscheidungsprozesse‘ sei eines öffentlichen Unternehmens unwürdig.
Die Fraktion setze sich dafür ein, das Gebäude mindestens teilweise zu erhalten.
Sie fordere eine Machbarkeitsstudie, die den baulichen Zustand sowie die Kosten für Sanierung und Betrieb untersucht. Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) müsse den geplanten Abriss stoppen und die parlamentarischen Entscheidungen abwarten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Berliner Linksfraktion kritisiert Abrisspläne für das SEZ in Friedrichshain.
- Wohnungsbaugesellschaft Mitte hat Abrissanzeige eingereicht, Beginn am 2. März.
- Politischer Widerstand gegen den Abriss, Forderung nach Machbarkeitsstudie und Stopp des Vorhabens.
Warum ist das wichtig?
- Gefahr der Missachtung demokratischer Entscheidungsprozesse
- Forderung nach Erhalt des Sport- und Erholungszentrums
- Notwendigkeit einer Machbarkeitsstudie zur Sanierung und Betriebskosten
Wer ist betroffen?
- Berliner Linksfraktion
- Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM)
- Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD)
Zahlen/Fakten?
- Abriss des SEZ soll am 2. März beginnen
- Antrag der Linksfraktion gegen den Abriss wird im Stadtentwicklungsausschuss behandelt
- Forderung nach Machbarkeitsstudie zu Sanierungskosten und baulichem Zustand
Wie geht’s weiter?
- Abrisspläne am 2. März beginnen
- Linksfraktion fordert Machbarkeitsstudie für Erhalt des Gebäudes
- Stadtentwicklungssenator soll Abriss stoppen und Entscheidungen abwarten
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