Berliner Linke fordert Baustopp für Torstraßen-Umbau

18. Februar 2026
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Berliner Linke fordert Baustopp für Torstraßen-Umbau

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrspolitik in Berlin: Baustopp gefordert

() – Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich der Forderung nach einem sofortigen Baustopp für die Umgestaltung der Torstraße angeschlossen. Das teilte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Kristian Ronneburg, am Mittwoch mit.

Hintergrund ist eine scharfe Kritik des Rats für Stadtentwicklung an den Planungen der Senatsverwaltung.

Die Linke kritisiert, dass mit dem Bau des ersten Abschnitts zwischen Rosenthaler Platz und Chausseestraße Fakten geschaffen werden sollen, obwohl kein schlüssiges Gesamtkonzept für die gesamte Straße bis zur Prenzlauer Allee vorliege. Insbesondere für den östlichen, komplexeren Teil gebe es noch keine überzeugenden Pläne.

Spätere, bessere Lösungen würden durch den vorzeitigen Baubeginn erheblich eingeschränkt.

Konkret bemängeln sie eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit für Fußgänger, eine unzureichende und teils gefährliche Radinfrastruktur, die Missachtung klima- und stadtplanerischer Regelwerke, zahlreiche Baumfällungen ohne Ersatz vor Ort sowie negative Auswirkungen auf Gastronomie und Gewerbe. Ronneburg forderte, die Planungen müssten unter aktiver Bürgerbeteiligung neu erarbeitet werden, um eine klimaresiliente, verkehrssichere und stadtverträgliche Lösung zu finden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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