Berliner Studie belegt massive Gewaltprobleme an Schulen

22. Juni 2026
1 min Lesezeit

Berliner Studie belegt massive Gewaltprobleme an Schulen

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Gewalt an Schulen in Berlin

() – Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter in Berlin bewertet Gewalt und Konflikte an der eigenen Schule als großes oder sehr großes Problem. Das hat das neu vorgelegte Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer ergeben, eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu Konflikten, Gewalt, Diskriminierung und Konformitätsdruck an Schulen.

Die Studie basiert auf den Angaben von mehr als 14.000 Schülern sowie über 2.500 Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern, teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am Montag mit.

Fast zwei Drittel der Befragten berichten demnach von einer Zunahme der Gewalt seit der Corona-Pandemie. Besonders auffällig sind die Entwicklungen an Grundschulen, die zunehmende Bedeutung digitaler Konflikte sowie religiöser und sozialer Konformitätsdruck, den viele Schüler an ihren Schulen wahrnehmen.

80 Prozent der Lehrkräfte beobachten zudem, dass Konflikte schneller eskalieren als noch vor wenigen Jahren.

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch bezeichnete die Ergebnisse als deutliches Warnsignal. Man dürfe das nicht als normalen Schulalltag akzeptieren, sagte sie.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse markiert den Beginn eines weiteren Arbeitsprozesses. Ziel ist es, auf Grundlage der Ergebnisse konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit, Respekt und Zusammenhalt an Berliner Schulen zu entwickeln.

Der weitere Prozess soll von einem Dreiklang aus Prävention, Intervention und Repression geleitet werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klassenraum in einer Schule (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte in Berlin sieht Gewalt und Konflikte an Schulen als großes Problem.
  • Fast zwei Drittel der Befragten berichten von einer Zunahme der Gewalt seit der Corona-Pandemie.
  • Bildungssenatorin bezeichnet die Ergebnisse als Warnsignal und fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Schulsicherheit.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Gewalt- und Konfliktwahrnehmung unter Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern in Berlin.
  • Zunahme von Gewalt und Konflikten, insbesondere seit der Corona-Pandemie.
  • Notwendigkeit konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Respekts an Schulen.

Wer ist betroffen?

  • Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter in Berlin
  • Schüler an Berliner Schulen
  • Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch

Zahlen/Fakten?

  • Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte bewertet Gewalt an Schulen als großes Problem
  • Studie basiert auf Angaben von über 14.000 Schülern und 2.500 Lehrkräften
  • 80 Prozent der Lehrkräfte beobachten schnellere Eskalation von Konflikten

Wie geht’s weiter?

  • Entwicklung konkreter Maßnahmen für mehr Sicherheit, Respekt und Zusammenhalt an Schulen
  • Dreiklang aus Prävention, Intervention und Repression
  • Fortführung des Arbeitsprozesses basierend auf den Ergebnissen der Studie
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss