Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Berlin: Finanzierungsforderungen
Berlin () – Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat mehr Geld vom Bund für Sicherheitsaufgaben in der Hauptstadt gefordert. Wenn der Bund nicht mehr zahle, müsse geprüft werden, in welchem Umfang die Polizei Berlin Objekte des Bundes noch schützen könne, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe).
Derzeit liefen auf Arbeitsebene die ersten Gespräche über die Neuauflage des Hauptstadtvertrags, der Ende 2027 in seiner aktuellen Fassung ausläuft.
Die bisherigen 120 Millionen Euro pro Jahr reichten nicht mehr aus, so Spanger. Der Bund müsse für die Sicherheitsaufgaben der Bundeshauptstadt mehr Geld zahlen, forderte sie.
Bislang zahle Berlin drauf.
Pro Jahr fielen 180 Millionen Euro an, sagte die SPD-Politikerin. Das Minimum, das für die gesamten Aufgaben in der Bundeshauptstadt einschließlich Objekt- und Personenschutz benötigt werde, wären 373 Millionen Euro.
Es gehe nicht nur um den gestiegenen Aufwand der Polizei und die gestiegenen Kosten für Demonstrationen, die den Bund betreffen, sondern auch um den Objektschutz von Bundestag, Ministerien und Botschaften und die Absicherung von Schutzpersonen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Berliner Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Innensenatorin Iris Spranger fordert mehr Geld vom Bund für Sicherheitsaufgaben in Berlin.
- Der aktuelle Betrag von 120 Millionen Euro pro Jahr reicht nicht aus, es werden mindestens 373 Millionen Euro benötigt.
- Gespräche über die Neuauflage des Hauptstadtvertrags haben begonnen, der 2027 ausläuft.
Warum ist das wichtig?
- Gewährleistung der Sicherheit von Bundesobjekten in Berlin
- Notwendigkeit zusätzlicher Mittel zur adäquaten Aufgabenerfüllung der Polizei
- Erhöhung der finanziellen Unterstützung durch den Bund zur Vermeidung finanzieller Belastungen für Berlin
Wer ist betroffen?
- Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD)
- Polizei Berlin
- Bund
Zahlen/Fakten?
- 120 Millionen Euro pro Jahr aktueller Betrag vom Bund
- 180 Millionen Euro jährliche Kosten für Sicherheitsaufgaben in Berlin
- 373 Millionen Euro Minimum benötigt für Sicherheitsaufgaben in der Bundeshauptstadt
Wie geht’s weiter?
- Berlins Innensenatorin fordert mehr Geld vom Bund für Sicherheitsaufgaben.
- Gespräche über die Neuauflage des Hauptstadtvertrags laufen.
- Aktuelle Finanzierung reicht nicht aus, zusätzlicher Bedarf beträgt 373 Millionen Euro pro Jahr.
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