Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Bayern: SPD widerspricht Abschaffung
München () – Die SPD-Landtagsfraktion hat sich gegen die von der CSU-FW-Regierung geplante Abschaffung des bayerischen Psychiatrieberichts ausgesprochen. Die gesundheitspolitische Sprecherin Ruth Waldmann teilte mit, der Bericht habe erst zweimal die Schwachstellen der Psychiatrie im Freistaat offengelegt und sei als wichtiges Instrument für eine bessere Versorgung unverzichtbar.
Statt ihn abzuschaffen, solle er unter Beteiligung von Wissenschaft, Praxis und Betroffenen weiterentwickelt werden.
Waldmann wies den Vorwurf der Bürokratie zurück, da der Bericht nur einen geringen Mehraufwand verursache. Aus der Praxis gebe es vielmehr Interesse an einer Weiterentwicklung.
Zudem liefere der Bericht wichtige Grundlagen für die Drogen- und Suchtpolitik in Bayern, auf deren Basis erst eine fundierte Präventions- und Hilfepolitik möglich sei.
Unterstützung für die Position der SPD kommt von weiteren bayerischen Sozialdemokraten. Die Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge betonte, gesicherte Erkenntnisse seien essenziell für eine moderne Drogen- und Suchtpolitik.
Der oberbayerische SPD-Bezirksrat Matthias Bonigut nannte die geplante Streichung einen Rückschritt, gerade in Zeiten zunehmender Suchterkrankungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klinik für Psychiatrie (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion lehnt Abschaffung des bayerischen Psychiatrieberichts ab.
- Bericht wird als wichtiges Instrument für bessere Versorgung und Drogen- und Suchtpolitik betrachtet.
- Unterstützung von weiteren bayerischen Sozialdemokraten für die Beibehaltung des Berichts.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung einer besseren psychiatrischen Versorgung
- Grundlage für fundierte Drogen- und Suchtpolitik
- Notwendigkeit gesicherter Erkenntnisse in der modernen Gesundheitsversorgung
Wer ist betroffen?
- Betroffene in der Psychiatrie
- Patienten mit Suchterkrankungen
- Wissenschaftler und Praktiker in der Gesundheitsversorgung
Zahlen/Fakten?
- SPD-Landtagsfraktion spricht sich gegen Abschaffung des bayerischen Psychiatrieberichts aus.
- Bericht hat erst zweimal Schwachstellen der Psychiatrie offengelegt.
- Wichtig für Drogen- und Suchtpolitik in Bayern.
Wie geht’s weiter?
- Weiterentwicklung des Psychiatrieberichts unter Beteiligung von Wissenschaft, Praxis und Betroffenen
- Betonung der Notwendigkeit gesicherter Erkenntnisse für Drogen- und Suchtpolitik
- Ablehnung der geplanten Streichung durch bayerische Sozialdemokraten
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