Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Internationale Beziehungen: Sicherheitskonferenz in München
München () – Der chinesische Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die Vereinten Nationen zu stärken und den Multilateralismus zu fördern.
Er sagte am Samstag, dass die Welt am Scheideweg stehe und die Menschheit vor der Herausforderung stehe, künftigen Frieden und positive Entwicklungen zu sichern. Wang ergänzte, dass China eine globale Initiative vorgestellt habe, um ein gerechteres internationales System zu entwickeln.
Wang sagte weiter, dass die UN trotz ihrer Unvollkommenheiten das beste internationale Instrument sei, um Frieden und Zusammenarbeit zu fördern. Er warnte davor, dass ohne die UN die Welt zu einem System zurückkehren könnte, in dem „das Recht des Stärkeren“ dominiere. Die internationale Zusammenarbeit sei notwendig, um Vertrauen wiederherzustellen und globale Probleme zu lösen. Unterschiede zwischen den Ländern sollten durch Dialog und Zusammenarbeit überwunden werden, um einen gemeinsamen Nenner zu finden.
Damit widersprach der chinesische Außenminister seinem US-Amtskollegen und direktem Vorredner Marco Rubio. Der US-Außenminister hatte kurz zuvor auf derselben Bühne die UN scharf kritisiert. Die UN habe „keine Rolle“ bei der Lösung von Konflikten gespielt. Man müsse die internationalen Organisationen nicht komplett abschaffen, aber umbauen, sagte Rubio.
Wang sagte derweil, dass China und Europa eine lange Tradition der Zusammenarbeit hätten und gemeinsam an einer „multipolaren und friedlichen Welt“ arbeiten sollten. Er warnte vor einer weiteren Teilung der Welt und forderte alle Länder auf, zusammenzuarbeiten, um eine „positive Zukunft“ zu gestalten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wang Yi am 14.02.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Wang Yi ruft auf Sicherheitskonferenz zur Stärkung der UN und des Multilateralismus auf.
- Er warnt vor der Rückkehr zum "Recht des Stärkeren" ohne die UN.
- Wang widerspricht US-Außenminister Marco Rubio, der die UN kritisiert hat.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Vereinten Nationen fördert Frieden und Zusammenarbeit
- Multilateralismus ist entscheidend zur Bewältigung globaler Herausforderungen
- Dialog und Kooperation zwischen Ländern sind notwendig für ein gerechtes internationales System
Wer ist betroffen?
- Internationale Gemeinschaft
- Länder der Welt
- China und Europa
Zahlen/Fakten?
- China fordert Stärkung der Vereinten Nationen und Multilateralismus
- Wang Yi betont Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zur Problemlösung
- Warnung vor Rückkehr zum "Recht des Stärkeren" ohne UN
Wie geht’s weiter?
- Stärkung der Vereinten Nationen und Förderung des Multilateralismus
- Entwicklung eines gerechteren internationalen Systems
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