Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Auswirkungen in Schweinfurt
Schweinfurt () – Die Produktion des Blockheizkraftwerk-Herstellers SenerTec in Schweinfurt wird nicht fortgesetzt. Das haben Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Landrat Florian Töpper am Freitag mitgeteilt.
Der Mutterkonzern BDR Thermea habe sich dazu entschlossen, die Fertigstellung der sogenannten Dachs-Produkte am Standort zu beenden. Die Produktion soll künftig aus dem europäischen Fertigungsnetz des Konzerns erfolgen.
Bereits im Januar hatte der Mutterkonzern angekündigt, die Produktion in Schweinfurt einstellen zu wollen.
Stadt und Landkreis unterstützten nach eigenen Angaben sämtliche Initiativen der Mitarbeiter und des Betriebsrats, um Beschäftigung und Wertschöpfung in der Region zu erhalten. Am 18. Juni verkündete der Betriebsrat auf einer Betriebsversammlung, dass der Kampf um den Standort verloren sei.
Hofmann und Töpper zeigten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme betroffen.
Sie zollten dem Einsatz des Betriebsrats und der Belegschaft Respekt. Zugleich kritisierten sie, dass sich die Geschäftsführung auf der Betriebsversammlung nicht den Fragen der Mitarbeiter gestellt habe.
Nun müssten alle Beteiligten einen fairen Sozialplan erarbeiten. Die Kommunalpolitiker kündigten an, sich weiter für den Wirtschaftsstandort Schweinfurt einzusetzen, um die betroffenen Fachkräfte in der Region zu halten.
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