Zoll prüft Sicherheitsbranche in Heilbronn auf Verstöße

21. November 2025
1 min Lesezeit

Zoll prüft Sicherheitsbranche in Heilbronn auf Verstöße

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftsüberprüfungen im Sicherheitsgewerbe Heilbronn

() – Der Zoll hat bei einer bundesweiten Schwerpunktaktion im Wach- und Sicherheitsgewerbe mehrere Betriebe in der Region Heilbronn überprüft. Wie das Hauptzollamt Heilbronn mitteilte, waren am 17. November 14 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in elf Betrieben unterwegs, darunter in Crailsheim, Tauberbischofsheim und mehreren Gemeinden des Landkreises Heilbronn.

Bei den Kontrollen fanden die Beamten in zwei Fällen Hinweise auf Verstöße gegen den Mindestlohn.

In sechs weiteren Fällen besteht der Verdacht, dass Arbeitgeber Lohn vorenthalten oder veruntreut haben. Insgesamt befragten die Zöllner 19 Personen und führten vier Arbeitgeberprüfungen durch.

Die Behörde leitete vier Strafverfahren und sechs Bußgeldverfahren ein.

Aktuell werden umfangreiche Nachprüfungen durchgeführt, bei denen die erhobenen Daten mit der Unternehmensbuchhaltung abgeglichen werden. Der allgemeine Mindestlohn beträgt seit Januar 2025 12,82 Euro pro Stunde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei bei Protesten in (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zoll überprüfte mehrere Betriebe im Wach- und Sicherheitsgewerbe in der Region Heilbronn.
  • Hinweise auf Verstöße gegen den Mindestlohn und Lohnvorenthalt in mehreren Fällen festgestellt.
  • Vier Strafverfahren und sechs Bußgeldverfahren eingeleitet, Nachprüfungen laufen.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz von Arbeitnehmerrechten
  • Bekämpfung von Lohndumping und illegalen Praktiken
  • Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im Wach- und Sicherheitsgewerbe

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte im Wach- und Sicherheitsgewerbe
  • Arbeitgeber
  • Zöllner und Kontrollbeamte

Zahlen/Fakten?

  • 14 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit waren im Einsatz
  • 11 überprüfte Betriebe
  • 4 Strafverfahren und 6 Bußgeldverfahren eingeleitet
  • Mindestlohn beträgt seit Januar 2025 12,82 Euro pro Stunde

Wie geht’s weiter?

  • Nachprüfungen der erhobenen Daten mit Unternehmensbuchhaltung
  • Fortsetzung der Straf- und Bußgeldverfahren
  • Beobachtung weiterer Betriebe im Wach- und Sicherheitsgewerbe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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