Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg gestiegen

13. Februar 2026
1 min Lesezeit

Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg gestiegen

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg analysiert

() – Die Zahl der Verkehrstoten in ist im vergangenen Jahr um 7,9 Prozent auf 367 Menschen gestiegen. Das teilte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Stuttgart mit.

Gleichzeitig sank die Zahl der Schwerverletzten auf einen historischen Tiefstand von 5.561, ein Rückgang von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ereigneten sich 2025 rund 314.000 Verkehrsunfälle im Land.

Besonders betroffen von der negativen Entwicklung waren Seniorinnen und Senioren sowie junge Erwachsene.

Bei den über 65-Jährigen stieg die Zahl der Getöteten um 16,5 Prozent auf 148. Unter den 18- bis 24-Jährigen kamen 50 Menschen ums Leben, 19 mehr als 2024. Bei vier von zehn tödlichen Unfällen in dieser Altersgruppe war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. Die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs stieg um 5,9 Prozent auf über 13.000, dabei starben 60 Radfahrer.

Trotz des aktuellen Anstiegs zeigt der langfristige Trend nach unten: Seit 2017 ist die Zahl der Verkehrstoten um 20 Prozent gesunken, die der Schwerverletzten seit 2016 sogar um rund 40 Prozent.

Hauptunfallursache bei tödlichen Crashs bleibt mit Abstand überhöhte Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrtsverletzungen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr rund 1,5 Millionen Geschwindigkeitsverstöße.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,1/5 (19 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg 2022 stieg um 7,9 Prozent auf 367.
  • Schwerverletzte sanken auf 5.561, ein Rückgang von 6,5 Prozent.
  • Besonders betroffen: über 65-Jährige (+16,5 %) und 18- bis 24-Jährige (+19).

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Verkehrstoten zeigt dringenden Handlungsbedarf im Straßenverkehr
  • Negative Entwicklung betrifft besonders verletzliche Gruppen wie Senioren und junge Erwachsene
  • Langfristiger Trend der Verkehrsunfallzahlen weist auf mögliche Erfolge von Präventionsmaßnahmen hin

Wer ist betroffen?

  • Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre
  • Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren
  • Radfahrer und Pedelec-Nutzer

Zahlen/Fakten?

  • Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg: 367
  • Rückgang der Schwerverletzten: 5.561
  • Anzahl der Verkehrsunfälle: 314.000

Wie geht’s weiter?

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit für Senioren und junge Erwachsene anstreben
  • Maßnahmen gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen intensivieren
  • Weiterführende Aufklärungskampagnen zu Verkehrssicherheit planen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss