Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Pilotprojekt zur Sicherheit im Nahverkehr
Frankfurt () – Die Deutsche Bahn hat in der Region Mitte ein Pilotprojekt zur Doppelbesetzung von Kundenbetreuern in Zügen gestartet. Seit dem 13. April sind die Mitarbeiter auf ausgewählten Strecken in Rheinland-Pfalz, im Saarland, im nördlichen Baden-Württemberg und in Südhessen zunächst testweise zu zweit unterwegs, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die erste Einsatzwoche sei gut verlaufen, erklärte Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte.
Demnach habe es bereits eine Rückmeldung gegeben, dass durch das gemeinsame Auftreten eine kritische Situation entschärft und eine weitere Eskalation verhindert werden konnte. Grundlage für das Pilotprojekt sind unter anderem Ergebnisse mehrerer Runder Tische zur Sicherheit im Nahverkehr, die nach dem tödlichen Angriff auf einen Kundenbetreuer im Februar einberufen wurden.
Die Doppelbesetzung wird zunächst auf Strecken der S-Bahn Rhein-Neckar, des Dieselnetzes Südwest, der Pfalznetze, des Regionalexpress Südwest, des MoselLux-Netzes, der Lahn-Eifel-Bahn, des E-Netzes Saar und der Niedtalbahn getestet.
Die Besetzung erfolgt rotierend, sodass auf anderen Zügen zeitweise kein Zugbegleitpersonal mitfährt. In Hessen gilt auf den von DB Regio betriebenen Strecken weiterhin die Einfachbesetzung, jedoch wurde die Tandemstreife mit Sicherheitspersonal auf dem Main-Neckar-Ried-Express bis Ende Juni verlängert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zugschaffner am Bahnsteig (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutsche Bahn startet Pilotprojekt zur Doppelbesetzung von Kundenbetreuern in Zügen.
- Testlauf auf ausgewählten Strecken in Rheinland-Pfalz, Saarland, nördlichem Baden-Württemberg und Südhessen begonnen.
- Erste Woche verlief positiv, kritische Situationen konnten entschärft werden.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Sicherheit im Nahverkehr
- Prävention von kritischen Situationen und Eskalationen
- Resultat aus Sicherheitsrunden nach einem tödlichen Vorfall
Wer ist betroffen?
- Kundenbetreuer in Zügen
- Fahrgäste auf ausgewählten Strecken
- Sicherheitspersonal im Nahverkehr
Zahlen/Fakten?
- Pilotprojekt zur Doppelbesetzung von Kundenbetreuern gestartet am 13. April
- Test auf ausgewählten Strecken in Rheinland-Pfalz, Saarland, nördlichem Baden-Württemberg und Südhessen
- Besetzung rotierend, in Hessen weiterhin Einfachbesetzung auf anderen Strecken
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Ergebnisse des Pilotprojekts
- Auswertung der Rückmeldungen zur Sicherheitssituation
- Entscheidung über mögliche Ausweitung des Modells
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