Uno-Flüchtlingshilfe pocht auf Einhaltung von Flüchtlingskonvention

25. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik: Flüchtlinge in

Bonn () – Der Nationale Direktor der Uno-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Tür für Flüchtlinge offen zu halten.

„Ich finde auf jeden Fall, dass wir die Basis der Genfer Flüchtlingskonvention, der wir uns verpflichtet haben, nicht verlassen sollten“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk “ (Samstagausgaben). „Sie hat nämlich auch mit der deutschen Geschichte zu tun. Menschen bekommen bei uns mit Recht Schutz. Es gibt keinen Grund, das negativ darzustellen“, so Ankerstein. „In unserem Land haben schließlich schon immer Menschen gelebt, die nicht in Deutschland geboren wurden. Das hat Deutschland nicht geschadet.“

Ankerstein erinnerte daran, dass man Teil der Weltgemeinschaft sei. „Und deshalb sollten wir uns auch an der Problemlösung weltweit beteiligen, nicht zuletzt mit finanziellen Mitteln“, sagte der Geschäftsführer der Uno-Flüchtlingshilfe.

„Außerdem würde ich darum bitten, die Flüchtlingspolitik nicht im Wahlkampf zu nutzen. Und wenn darüber im Wahlkampf diskutiert wird, dann möglichst faktenbasiert und nicht so extrem emotionalisiert“, so Andkerstein. „Man sollte das Flüchtlingsthema nicht als Angstthema nutzen. Das ist nicht fair und diskreditiert diejenigen, die mit einem berechtigten Schutzanspruch zurecht zu uns kommen und Hilfe wünschen.“

Die Uno-Flüchtlingshilfe ist Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), arbeitet aber ausschließlich mit Spenden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flüchtlingskind in einer „Zeltstadt“ (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Uno-Flüchtlingshilfe pocht auf Einhaltung von Flüchtlingskonvention

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Mark Ankerstein, Nationaler Direktor der Uno-Flüchtlingshilfe, fordert die Bundesregierung auf, die Tür für Flüchtlinge offen zu halten
  • Er betont die Verpflichtung aus der Genfer Flüchtlingskonvention und fordert eine faktenbasierte, nicht wahlkampfmäßig emotionalisierte Flüchtlingspolitik
  • Die Uno-Flüchtlingshilfe erinnert außerdem daran, sich global an Problemlösungen zu beteiligen, auch finanziell

Warum ist das wichtig?

  • Bundesregierung soll die Genfer Flüchtlingskonvention einhalten und den Schutz für Flüchtlinge aufrechterhalten
  • Flüchtlingspolitik nicht als Wahlkampfthema oder Angst-/emotionales Thema nutzen, sondern faktenbasiert und fair kommunizieren
  • Verantwortung als Teil der Weltgemeinschaft betonen und sich auch weltweit mit finanziellen Mitteln an Problemlösungen beteiligen

Wer ist betroffen?

  • Flüchtlinge in Deutschland
  • Menschen mit berechtigtem Schutzanspruch, die Hilfe wünschen

Zahlen/Fakten?

  • Mark Ankerstein fordert, die Bundesregierung solle die Tür für Flüchtlinge offen halten
  • UN-Flüchtlingshilfe verweist auf die Genfer Flüchtlingskonvention und fordert weltweit Problemlösung auch mit finanziellen Mitteln
  • Flüchtlingspolitik solle nicht im Wahlkampf genutzt werden, sondern möglichst faktenbasiert diskutiert werden

Wie geht’s weiter?

  • Bundesregierung soll die Basis der Genfer Flüchtlingskonvention einhalten und die Tür für Flüchtlinge offen halten
  • Flüchtlingspolitik nicht im Wahlkampf nutzen, sondern faktenbasiert und nicht emotional/extrem darstellen
  • Weltweite Problemlösung mit finanziellen Mitteln unterstützen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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