Infrastrukturprojekte beschleunigen: Debatte in Berlin
Berlin () – Kurz vor der ersten Lesung des „Infrastruktur-Zukunftsgesetzes“ im Bundestag zur Beschleunigung von Infrastrukturprojekten fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) Verbesserungen für noch mehr Tempo. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sagte der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe), es reiche nicht, bei einzelnen Projekten ein bisschen schneller zu werden. „Die Modernisierung aller Verkehrsträger muss als überragendes öffentliches Interesse eingestuft werden“, sagte Melnikov.
Die Hauptgeschäftsführerin ergänzte: „Zweitens müssen endlose Gutachtenschleifen durch klare Stichtagsregelungen beendet werden. Und drittens sollten Ersatzneubauten konsequent von Genehmigungs- und Prüfpflichten ausgenommen werden.“
Mit dem Gesetz werden wesentliche Verkehrsinfrastrukturvorhaben unter anderem aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen in das überragende öffentliche Interesse gestellt. Auch Umweltbelange werden im Verfahren als nachrangig betrachtet. Das hatte zuletzt der Sachverständigenrat für Umweltfragen massiv kritisiert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- DIHK fordert Verbesserungen zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz im Bundestag
- Modernisierung aller Verkehrsträger als öffentliches Interesse einstufen
- Vorschläge zur Beendigung von Gutachtenschleifen und Ausnahmen für Ersatzneubauten
Warum ist das wichtig?
- Beschleunigung von Infrastrukturprojekten ist für wirtschaftliches Wachstum entscheidend.
- Effiziente Genehmigungsverfahren erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.
- Berücksichtigung öffentlicher Interessen fördert die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur.
Wer ist betroffen?
- Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)
- Verkehrsinfrastrukturprojekte
- Sachverständigenrat für Umweltfragen
Zahlen/Fakten?
- 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen
- Infrastrukturprojekte sollen beschleunigt werden
- Umweltbelange als nachrangig betrachtet
Wie geht’s weiter?
- Modernisierung aller Verkehrsträger als überragendes öffentliches Interesse einstufen
- Klare Stichtagsregelungen zur Beendigung von Gutachtenschleifen einführen
- Ersatzneubauten von Genehmigungs- und Prüfpflichten ausnehmen
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