Verdi fordert Arbeitgeber-Angebot für öffentlichen Dienst

3. Januar 2026
1 min Lesezeit

Verdi fordert Arbeitgeber-Angebot für öffentlichen Dienst

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Berlin

() – In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in den Ländern hat Frank Werneke, Bundesvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, klare Forderungen an die Finanzminister.

„Wir erwarten, dass die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Januar ein Angebot vorlegen, das realitätstauglich ist“, sagte er der „Bild“ (Samstagsausgabe). Andernfalls sei es schwer vorstellbar, in der dritten Runde im Februar zu einem Ergebnis zu kommen.

Werneke brachte auch Streiks ins Spiel: „Dass wir grundsätzlich in der Lage sind, die Arbeitgeber mit Streiks unter Druck zu setzen, sollte allgemein bekannt sein – das haben wir bereits zum Beispiel kurz vor Weihnachten im Land Berlin und an der Uniklinik in Frankfurt/Main gezeigt.“ Wie umfangreich zu Protesten und Streiks aufgerufen werde, hänge von den nächsten Gesprächen ab.

Verdi und der Beamtenbund fordern für rund 2,2 Millionen Landesbeschäftigte eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens aber von 300 Euro monatlich. Als einziges Bundesland ist von den Tarifverhandlungen ausgenommen.

„Unsere Mitglieder erwarten zurecht mehr als nur einen Inflationsausgleich. Die Menschen müssen wieder über mehr Kaufkraft verfügen.“ Das helfe dabei, aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Hunderttausende Stellen im öffentlichen Dienst seien nicht besetzt, „weil die Bezahlung nicht konkurrenzfähig ist“, erklärte der Gewerkschaftschef.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frank Werneke (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Frank Werneke von Verdi fordert ein realitätstaugliches Angebot in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst.
  • Streiks sind möglich, abhängig von den kommenden Verhandlungen.
  • Verdi und der Beamtenbund fordern eine Entgelterhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro monatlich für 2,2 Millionen Landesbeschäftigte.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Kaufkraft der Beschäftigten im öffentlichen Dienst
  • Verbesserung der Besoldung, um unbesetzte Stellen zu reduzieren
  • Druck auf Arbeitgeber durch mögliche Streiks zur Durchsetzung der Forderungen

Wer ist betroffen?

  • rund 2,2 Millionen Landesbeschäftigte
  • Mitglieder der Gewerkschaft Verdi
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Zahlen/Fakten?

  • 2,2 Millionen Landesbeschäftigte betroffen
  • Forderung nach 7% Entgelterhöhung oder mindestens 300 Euro
  • Hessen ist von den Tarifverhandlungen ausgenommen

Wie geht’s weiter?

  • Arbeitgeber sollen in der zweiten Verhandlungsrunde ein realitätstaugliches Angebot vorlegen
  • Umfang der Proteste und Streiks hängt von den nächsten Gesprächen ab
  • Verdi fordert Entgelterhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro monatlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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