Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Heizkosten und Gasspeicher in Berlin
Berlin () – Angesichts fast leerer Gasspeicher und voraussichtlich ausbleibender Preissenkungen im Sommer warnt der Verbraucherzentralen-Bundesverband (VZBV) vor einer Kostenexplosion für Haushalte im kommenden Herbst und Winter.
„Niemand weiß, wann und ob die Krise rasch und dauerhaft beendet wird. Wenn nicht, drohen auch für die nächste Heizperiode deutlich höhere Preise, vor allem beim Gas“, sagte VZBV-Chefin Ramona Pop der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Wette darauf, die Speicher im Sommer mit billigem Gas zu füllen, sei „mehr als riskant“, so Pop. Dies gelte auch nach der kurzzeitigen Öffnung der Straße von Hormus. Der Grund: ein „politisches Versäumnis“ trotz der Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg: „Es könnte sich rächen, dass nicht ausreichend vorgesorgt wurde“, so die Verbraucherschützerin.
Angesichts der möglichen Preissprünge müsse die Regierung Vorkehrungen treffen, um steigende Kosten für Verbraucher abzufedern: „Gut möglich, dass die Regierung wieder über eine Gaspreisbremse nachdenken muss, wenn es kalt wird und die Iran-Krise fortdauert“, sagte Pop. Es müsse verhindert werden, dass Menschen ihre Wohnungen nicht mehr heizen können. „Zusätzlich raten wir allen Verbrauchern, Anbieterwechsel zu prüfen und noch vor dem Winter nach günstigeren Neuverträgen Ausschau zu halten, bevor es zu spät ist.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Heizung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verbraucherzentralen-Bundesverband warnt vor Kostenexplosion für Haushalte im Herbst und Winter.
- Hohe Preise für Gas drohen, wenn nicht ausreichend vorgesorgt wird.
- Regierung könnte Gaspreisbremse überdenken, um steigende Kosten abzufedern.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor Kostenexplosion für Haushalte im Herbst und Winter
- Notwendigkeit von Regierungsmaßnahmen zur Abfederung steigender Kosten
- Aufforderung an Verbraucher, Anbieterwechsel und günstigere Neuverträge zu prüfen
Wer ist betroffen?
- Haushalte
- Verbraucher
- Regierung
Zahlen/Fakten?
- Fast leere Gasspeicher
- Höhere Preise für Gas im kommenden Herbst und Winter zu erwarten
- Mögliche Notwendigkeit einer Gaspreisbremse der Regierung
Wie geht’s weiter?
- Regierung sollte Vorkehrungen treffen, um steigende Kosten abzufedern
- Mögliche Wiederbelebung der Gaspreisbremse im Herbst
- Verbraucher sollten Anbieterwechsel prüfen und günstigere Neuverträge suchen
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