Rufe nach Digitalabgabe für Tech-Konzerne werden lauter

12. März 2026
1 min Lesezeit

Rufe nach Digitalabgabe für Tech-Konzerne werden lauter

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik und Medienfinanzierung in Deutschland

() – Die Rufe an die Politik, große Tech-Konzerne stärker an der Finanzierung von Journalismus zu beteiligen, werden immer lauter.

Wie die Funke-Mediengruppe berichtet, gibt es immer mehr Unterstützer aus der Medienbranche und auch aus der Politik selbst für einen entsprechenden Vorschlag von Funke-Verlegerin Julia Becker. Dazu zählt etwa der Gründer und Geschäftsführer der Ippen Digital GmbH, Jan Ippen. Dieser bezeichnete Journalismus als Basis der Meinungsbildung, die im Internet zunehmend unter Druck gerate. „In der digitalen Sphäre haben wir aktuell eine offensichtliche Marktschräglage bei den beteiligten Akteuren – bei der Verpflichtung zur Neutralität und Objektivität, bei den Methoden der Verbreitung und bei der Erlösverteilung“, so Ippen. Die Initiative von Becker sei „ein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag“.

Becker hatte die Bundesregierung zuletzt auf einer Konferenz aufgefordert, eine Digitalabgabe für Plattformen wie Facebook und Google zu beschließen. Diese Plattformen würden journalistische Inhalte verbreiten und daraus finanzielle Vorteile ziehen, während die Redaktionen die aufwendige Produktion der Inhalte leisten. Es gehe um eine medienpolitische Ordnung, die „ins Ungleichgewicht geraten“ sei.

Auch aus der Politik erhält der Vorstoß Unterstützung. Stefan Gruhner (CDU), Thüringens Staatskanzleichef und Medienminister, hob die Bedeutung regionaler Medien für die demokratische Öffentlichkeit hervor. „Unsere regionalen Verlage, privaten Medienanbieter und Kulturschaffenden leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Wertschöpfung, zur regionalen und lokalen Medienvielfalt sowie zur Identität und zur demokratischen Öffentlichkeit in unserem Land“, sagte er.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzerin auf Facebook (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rufe nach stärkerer Finanzierung des Journalismus durch große Tech-Konzerne werden lauter.
  • Funke-Verlegerin Julia Becker fordert eine Digitalabgabe für Plattformen wie Facebook und Google.
  • Unterstützung für diesen Vorschlag kommt auch aus der Politik, unter anderem von Thüringens Medienminister.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung des Journalismus als Basis der Meinungsbildung
  • Sicherstellung fairer finanzieller Bedingungen für Medien in der digitalen Welt
  • Unterstützung regionaler Medien für demokratische Öffentlichkeit und Vielfalt

Wer ist betroffen?

  • Journalisten
  • Medienunternehmen
  • Nutzer von sozialen Plattformen (z.B. Facebook, Google)

Zahlen/Fakten?

  • Zunehmende Unterstützung für Vorschlag zur Finanzierung von Journalismus durch Tech-Konzerne
  • Forderung nach Digitalabgabe für Plattformen wie Facebook und Google
  • Bedeutung regionaler Medien für lokale Medienvielfalt und demokratische Öffentlichkeit hervorgehoben

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Digitalabgabe für große Tech-Plattformen
  • Unterstützung aus der Medienbranche und Politik wächst
  • Ziel: fairere Finanzierung des Journalismus
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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