IAB: Flaute am Arbeitsmarkt hält an

27. Mai 2026
1 min Lesezeit

IAB: Flaute am Arbeitsmarkt hält an

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklung in Nürnberg: Arbeitsmarktbarometer

() – Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat im Mai den ersten Anstieg seit einem halben Jahr verzeichnet. Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, stieg der Frühindikator um 0,1 Punkte auf nun 99,6 Punkte und signalisiert weiterhin einen eher pessimistischen Ausblick auf die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes.

Die Komponente zur Vorhersage der Beschäftigung in stagniert mit 100,1 Punkten leicht über der neutralen Marke. Während das auf insgesamt stabile Beschäftigung hindeutet, liegt der Ausblick dennoch auf seinem bislang schwächsten Stand außerhalb der Pandemie. Grund dafür sind laut IAB insbesondere die starken Jobverluste in der Industrie. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit gewinnt gegenüber dem Vormonat 0,1 Punkte hinzu auf nun 99,0 Punkte. Damit liegt die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit weiter im pessimistischen Bereich.

„Einen Einbruch gibt es am Arbeitsmarkt nicht, einen Durchbruch aber auch nicht“, sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB. „Dafür bräuchten wir mehr Bewegung und neue Jobs.“

Das European Labour Market Barometer stagniert im Mai bei 100,1 Punkten. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB liegt damit weiter leicht über dem neutralen Wert von 100 Punkten. „Die europäischen Arbeitsmärkte haben keine klare Richtung. Erholungsfaktoren und Rückschläge wie der Ölpreisschock gleichen sich aus“, so Weber.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Agentur für Arbeit (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Anstieg des Arbeitsmarktbarometers um 0,1 Punkte auf 99,6 Punkte im Mai
  • Beschäftigungsvorhersage stagniert bei 100,1 Punkten, schwächster Ausblick außerhalb der Pandemie
  • Arbeitslosigkeitsvorhersage steigt um 0,1 Punkte auf 99,0 Punkte, bleibt im pessimistischen Bereich

Warum ist das wichtig?

  • Erster Anstieg des Arbeitsmarktbarometers seit einem halben Jahr signalisiert instabile Entwicklungen.
  • Starke Jobverluste in der Industrie beeinflussen pessimistischen Ausblick.
  • Notwendigkeit für mehr Bewegung und neue Jobs am Arbeitsmarkt.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in der Industrie
  • Arbeitslose
  • Personen auf Jobsuche

Zahlen/Fakten?

  • Anstieg des Arbeitsmarktbarometers um 0,1 Punkte auf 99,6 Punkte
  • Beschäftigungsprognose stagnierte bei 100,1 Punkten
  • Prognose zur Arbeitslosigkeit stieg um 0,1 Punkte auf 99,0 Punkte

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beobachten
  • Mögliche Anzeichen für neue Jobs analysieren
  • Stärkere Impulse für die Industrie erforderlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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