Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Proteste gegen Arbeitszeitänderungen in Berlin
Berlin () – Die Gewerkschaften kritisieren die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes scharf und drohen mit Protesten und Streiks.
Der „Bild“ sagte Frank Werneke, Bundesvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi: „Wir sind bereit, für den Erhalt des Arbeitszeitgesetzes zu kämpfen – in den Betrieben und auf der Straße. Durch die Pläne der Bundesregierung würde den Arbeitgebern gesetzlich ein Freibrief ausgestellt, um aus jetzt schon immer stärker belasteten und überlasteten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Letzte rauszuholen – ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Beschäftigten.“
Robert Feiger, Bundesvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, ist ebenfalls gegen Änderungen am Arbeitszeitgesetz. Der „Bild“ sagte Feiger: „Der Acht-Stunden-Tag ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern ein Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit. Wer daran rüttelt, riskiert Chaos statt Fortschritt.“ Eine Aufweichung bringe Nachteile vor allem für Beschäftigte ohne Tarifbindung. „Für sie hieße das: längere Arbeitstage, weniger Erholung, mehr Druck“, sagte Feiger.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Streik (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gewerkschaften kritisieren Pläne zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes.
- Drohung mit Protesten und Streiks.
- Forderung nach Erhalt des Acht-Stunden-Tags als sozialer Grundpfeiler.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Arbeitnehmerrechte und Gesundheit
- Erhalt sozialer Gerechtigkeit durch den Acht-Stunden-Tag
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Wie geht’s weiter?
- Proteste und Streiks der Gewerkschaften angekündigt
- Kämpfen für den Erhalt des Arbeitszeitgesetzes
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