Dax weiter im Minus – Berichtssaison im Blick

13. April 2026
1 min Lesezeit

Dax weiter im Minus – Berichtssaison im Blick

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax unter Druck in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.570 Punkten berechnet, 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, RWE und Eon, am Ende Continental, die Deutsche Telekom und Siemens Energy.

„Die Situation im und der Straße von Hormus bleibt weiterhin schwierig“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die Waffenruhe scheine zwar offiziell weiter Bestand zu haben, doch dies könnte sich schnell ändern, sollte es zu der angekündigten Seeblockade seitens der USA gegen den Iran kommen. „Es findet derzeit ein beiderseitiges Abtasten statt, um auszuloten, wie weit die jeweilige Partei gehen kann.“

„Die Investoren beobachten diesen Vorgang, fokussieren sich aber zugleich auf die beginnende Berichtssaison“, so der Marktexperte. „Heute werden bereits Quartalszahlen von der US-Investmentbank Goldman Sachs erwartet. Die Ergebnisse der Finanzinstitute werden eine hohe Beachtung finden, da diese gute Einblicke in den Zustand der US-Wirtschaft liefern.“ Zum einen dürfte ihre Ertragslage ausgewertet werden, zum anderen die Rückstellungen wegen potenzieller Marktrisiken.

Für den Dax bleibe unterdessen das Niveau der Energiepreise ein primärer Faktor. „Die hohe Abhängigkeit der deutschen Industrie von Erdölexporten wird Bremsspuren in den Bilanzen der Unternehmen hinterlassen“, so Lipkow. „In diesem Marktumfeld kommen die angekündigten Warnstreiks bei der Lufthansa überhaupt nicht gut an.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1686 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 102,50 US-Dollar; das waren 7,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax fiel bis Mittag um 1,0 Prozent auf ca. 23.570 Punkte.
  • Situation im Iran und mögliche US-Seeblockade beobachten Investoren.
  • Quartalszahlen von Goldman Sachs werden erwartet, Fokus auf US-Wirtschaft.

Warum ist das wichtig?

  • Marktbeobachtung durch Investoren ist wichtig für wirtschaftliche Entscheidungen.
  • Quartalszahlen der Banken liefern wichtige Einblicke in den Zustand der US-Wirtschaft.
  • Hohe Energiepreise und Abhängigkeit von Erdölexporten beeinflussen die Bilanzen der Unternehmen.

Wer ist betroffen?

  • Investoren
  • Deutsche Industrie
  • Lufthansa

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 23.570 Punkten, 1,0 Prozent unter dem vorherigen Schlussniveau
  • Ölpreis: 102,50 US-Dollar pro Fass Brent, 7,7 Prozent höher als am vorherigen Handelstag
  • Euro: 1 Euro = 1,1686 US-Dollar

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der Situation im Iran und der Straße von Hormus
  • Analyse der Quartalszahlen von Goldman Sachs und anderen Finanzinstituten
  • Einfluss der Energiepreise auf Dax und Unternehmen bilanzen
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