Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Restrukturierungskosten deutscher Unternehmen steigen
Frankfurt am Main () – Deutsche Unternehmen forcieren wegen der anhaltenden Rezession und wachsender globaler Handelsrisiken ihre Neuausrichtung und Sparprogramme. Die Kosten für diese Restrukturierung schlagen sich nun deutlich in den Bilanzen nieder und drücken die Nettogewinne der Konzerne: Allein in den ersten neuen Monaten dieses Jahres haben Dax-Unternehmen rund sechs Milliarden Euro für Restrukturierungen aufgewendet, wie eine Bilanzanalyse des „Handelsblatts“ ergab.
Das Geld fließt vorwiegend in den Personalabbau, etwa in Vorruhestandsregelungen und Abfindungen in teils sechsstelliger Höhe. Der Trend hat sich seit Anfang 2024 verstärkt. Seither summieren sich die Restrukturierungskosten von Dax-Firmen auf mehr als 16 Milliarden Euro.
Die höchsten Restrukturierungskosten gab es in diesem Jahr bisher bei Mercedes mit 1,4 Milliarden Euro und Volkswagen mit 900 Millionen Euro. Bei Siemens und der Commerzbank waren es jeweils rund 500 Millionen Euro, bei Bayer rund 400 Millionen Euro.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutsche Unternehmen reduzieren wegen Rezession und Handelsrisiken ihre Kosten und Struktur.
- Dax-Unternehmen haben in den ersten neun Monaten 2023 rund sechs Milliarden Euro für Restrukturierungen ausgegeben.
- Höchste Kosten hatten Mercedes (1,4 Milliarden Euro) und Volkswagen (900 Millionen Euro).
Warum ist das wichtig?
- Signifikante finanzielle Belastungen für Dax-Unternehmen durch Restrukturierungskosten
- Personalabbau und hohe Abfindungen als Hauptfaktoren
- Anhaltende Unsicherheiten in der Wirtschaft erfordern schnelle Anpassungen
Wer ist betroffen?
- Deutsche Unternehmen
- Dax-Unternehmen
- Mitarbeitende in Vorruhestand oder mit Abfindungen
Zahlen/Fakten?
- Dax-Unternehmen haben in den ersten neun Monaten 2023 rund sechs Milliarden Euro für Restrukturierungen ausgegeben.
- Restrukturierungskosten von Dax-Firmen seit Anfang 2024 summieren sich auf mehr als 16 Milliarden Euro.
- Höchste Restrukturierungskosten: Mercedes 1,4 Milliarden Euro, Volkswagen 900 Millionen Euro.
Wie geht’s weiter?
- Unternehmen setzen Neuausrichtungen und Sparprogramme fort
- Restrukturierungskosten könnten weiter steigen
- Fokus liegt auf Personalabbau und damit verbundenen Kosten
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