Geschäftsklima in Chemiebranche deutlich verschlechtert

2. April 2026
1 min Lesezeit

Geschäftsklima in Chemiebranche deutlich verschlechtert

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Lage der Chemiebranche in Deutschland

() – Das Geschäftsklima in der chemischen Industrie in hat sich im März deutlich verschlechtert. Der Branchenindikator des Ifo-Instituts fiel auf -25,0 Punkte, nach -16,7 Punkten im Februar.

Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage mit -31,9 Punkten erheblich schlechter als im Februar mit -21,2 Punkten. Auch die Erwartungen trübten sich deutlich ein und sanken von -12,1 auf -17,9 Punkte. „Die Folgen der Kriegshandlungen im Nahen Osten treffen die ohnehin angeschlagene Chemiebranche mit voller Wucht“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.

Die chemische Industrie litt bereits vor dem -Krieg unter einem ausgeprägten Auftragsmangel, der sich im März weiter verschärfte. Hinzu kommen nun die stark gestiegenen Kosten für Rohöl, Rohstoffe und Energie. Um den Kostendruck aufzufangen, planen die Unternehmen mit deutlich höheren Preisen. Gleichzeitig brachen die Beschäftigungserwartungen mit -32,1 Punkten auf ein historisches Tief ein. „Die Unternehmen können die schwierigen Rahmenbedingungen kaum beeinflussen; ihnen bleibt daher nur der Abbau von Arbeitsplätzen als Handlungsspielraum“, sagte Wolf.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlage (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Geschäftsklima in der chemischen Industrie in Deutschland verschlechtert sich im März deutlich auf -25,0 Punkte.
  • Aktuelle Geschäftslage der Unternehmen beurteilung sinkt auf -31,9 Punkte.
  • Beschäftigungserwartungen erreichen historisches Tief mit -32,1 Punkten.

Warum ist das wichtig?

  • Verschlechterung des Geschäftsklimas in der chemischen Industrie signalisiert wirtschaftliche Probleme.
  • Hohe Kosten für Rohstoffe und Energie setzen Unternehmen unter Druck.
  • Anstieg der Arbeitslosigkeit könnte soziale und wirtschaftliche Stabilität gefährden.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen der chemischen Industrie
  • Beschäftigte in der chemischen Industrie
  • Kunden der chemischen Industrie

Zahlen/Fakten?

  • Ifo-Indikator fiel auf -25,0 Punkte (Februar: -16,7 Punkte)
  • Aktuelle Geschäftslage sank auf -31,9 Punkte (Februar: -21,2 Punkte)
  • Beschäftigungserwartungen fielen auf -32,1 Punkte (historisches Tief)

Wie geht’s weiter?

  • Anstieg der Preise zur Bekämpfung des Kostendrucks geplant
  • Abbau von Arbeitsplätzen als mögliche Reaktion auf die schwierigen Rahmenbedingungen
  • Unternehmen müssen sich auf anhaltenden Auftragsmangel einstellen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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