Dax bleibt in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch

1. Juni 2026
1 min Lesezeit

Dax bleibt in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax bleibt stabil in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.195 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und RWE, am Ende Rheinmetall, Bayer und Zalando.

„Die Anleger in Frankfurt tun sich weiter schwer damit, die FOMO-Euphorie im Technologiesektor mit Bezug auf KI und Halbleiter auf den deutschen Aktienmarkt zu übertragen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Lediglich Infineon könne von der positiven Stimmung profitieren. Zudem spielten die Anleger das Thema über Bande mit den Aktien von Siemens Energy und Siemens.

„Die Sorgen über eine Fortsetzung des -Kriegs kühlen zum Wochenstart ebenfalls ab“, so Lipkow. „Ob dies allerdings zum jetzigen Zeitpunkt berechtigt ist, kann bezweifelt werden. Es bleibt vollkommen unklar, ob es nach dem aktuellen Zwischenschritt in Form einer Waffenruhe von 60 Tagen tatsächlich zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten kommen wird.“ Die Unsicherheit spiegelten die Energieträgerpreise wider, die sich von ihren hohen Preisniveaus nicht wirklich lösen können. „Auch wenn die extremen Niveaus verlassen wurden, bleibt die Gefahr einer nachhaltigen Teuerungsrate in den Finanzmärkten latent vorhanden.“

„Interessant ist, dass sich der Mai als verhältnismäßig guter Börsenmonat gezeigt hat und die Investoren auch zu Beginn des neuen Monats noch keine Tendenz für einen Rückzug aus den Aktienmärkten zeigen“, fügte der Marktexperte hinzu. Die Themenlage lade eigentlich wenig dazu ein, Risiken über die Sommermonate mitzunehmen. „Dass sich der Dax dennoch weiter in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch aufhält, spricht für eine hohe Resilienz der Anleger gegenüber den derzeitigen Risiken und hohen Bewertungen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1649 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8584 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 93,94 US-Dollar; das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax bleibt nach freundlichem Start um 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.
  • Anleger zeigen Zurückhaltung bei der Übertragung der FOMO-Euphorie im Technologiesektor auf den deutschen Markt.
  • Ölpreis steigt um 3,1 Prozent auf 93,94 US-Dollar pro Fass.

Warum ist das wichtig?

  • Marktstabilität trotz geopolitischer Unsicherheiten.
  • Anhaltende Resilienz der Anleger trotz hoher Bewertungen und Risiken.
  • Positive Stimmung im Technologiesektor wirkt sich selektiv auf deutsche Aktien aus.

Wer ist betroffen?

  • Anleger in Frankfurt
  • Investoren
  • Aktiengesellschaften wie SAP, Infineon, RWE, Rheinmetall, Bayer, Zalando

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 25.195 Punkten, 0,4 Prozent über Freitagsschluss
  • Euro kostet 1,1649 US-Dollar
  • Ölpreis von Brent bei 93,94 US-Dollar, 3,1 Prozent höher als vorheriger Handelstag

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der FOMO-Euphorie im Technologiesektor
  • Unsicherheit über den Iran-Krieg und dessen Auswirkungen
  • Hohe Resilienz der Anleger trotz Risiken und hoher Bewertungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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