Dax am Mittag etwas fester – Ölpreis dominiert weiter die Börsen

16. März 2026
1 min Lesezeit

Dax am Mittag etwas fester – Ölpreis dominiert weiter die Börsen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax-Entwicklung am Frankfurter Markt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Montag nach einem verhaltenen Start in die Handelswoche bis zum Mittag leicht verbessert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.495 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

Spitzenreiter in der Kursliste blieb weiter die Commerzbank nach dem Übernahmeangebot der Unicredit. Auch die Aktien von Bayer, Materials und Rheinmetall notierten unter anderem im Plus. Am unteren Ende des Tableaus fanden sich dagegen Scout24, Zalando und Brenntag wieder.

„Der Handel an der Frankfurter Börse bleibt weiterhin nervös und von den hohen Erdölpreisen beeinflusst“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Anleger können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, wie stark die Auswirkungen auf die einzelnen Branchen sein werden.“

„Zudem steht am Freitag der große Verfallstermin an den Terminmärkten an. Bis dahin müssen sich viele Investoren entscheiden, ob sie weiterhin in den Aktien investiert bleiben und die Absicherungsgeschäfte über den Verfalltermin rollen oder netto Aktienbestände reduzieren und dadurch Risiko abbauen. Bisher war die Situation relativ entspannt, da viele Investoren ihre Aktienbestände abgesichert hatten. Spätestens am Freitag werden die Karten aber neu gemischt.“

„Für die zyklischen Branchen, insbesondere im Chemie-, Luftfahrt- und Autosektor, könnten sich in den kommenden Quartalen massive Bremsspuren in den Bilanzen zeigen. Ob es dann noch Sinn ergibt, in den Sektoren investiert zu bleiben, ist die Frage der Stunde“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1478 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8712 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.021 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 140,65 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 102,80 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax legt leicht zu, steht bei rund 23.495 Punkten.
  • Commerzbank bleibt Kurs-Spitzenreiter nach Unicredit-Übernahmeangebot.
  • Marktsituation bleibt nervös, hohe Erdölpreise beeinflussen den Handel.

Warum ist das wichtig?

  • Märkte sind nervös und von hohen Erdölpreisen beeinflusst.
  • Wichtiger Verfallstermin beeinflusst Investitionsentscheidungen.
  • Zyklische Branchen könnten in Bilanzen erhebliche Bremsspuren zeigen.

Wer ist betroffen?

  • Anleger an der Frankfurter Börse
  • Unternehmen in den zyklischen Branchen (Chemie, Luftfahrt, Auto)
  • Investoren mit Aktienbeständen

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 23.495 Punkten (+0,2 %)
  • Euro bei 1,1478 US-Dollar
  • Ölpreis Brent bei 102,80 US-Dollar per Fass (-0,3 %)

Wie geht’s weiter?

  • Anleger müssen bis Freitag entscheiden, ob sie Aktienbestände reduzieren oder absichern.
  • Auswirkungen hoher Erdölpreise auf Branchen werden abgewartet.
  • Neue Entwicklungen werden nach dem Verfallstermin erwartet.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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