Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Weinbau in Deutschland: Krise und Appell
Berlin () – Bauerpräsident Joachim Rukwied ruft die Verbraucher auf, angesichts der Lage auf dem deutschen Weinmarkt mehr heimischen Wein zu trinken. Rukwied sagte der „Rheinischen Post“ (Online): „Der Weinbau in Deutschland ist in der größten Krise seit Jahrzehnten. Auf Grund der schlechten Marktlage gehen wir davon aus, dass wir Rebflächen in erheblichem Umfang verlieren werden.“
Rukwied appellierte an die Verbraucher: „Trinkt mehr deutschen Wein. Wir bieten Qualitäten, die locker mit Weinen aus Frankreich, Spanien oder Italien mithalten können.“
Insgesamt sei die Marktlage in vielen Bereichen der Landwirtschaft nicht befriedigend, „teilweise sogar desaströs“, ergänzte Rukwied. „Die Kosten für Betriebsmittel und Energiepreise steigen und steigen, die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse fallen und fallen.“ Ein Politikwechsel sei daher längst überfällig, so der Bauernpräsident. Vor allem müsse es dringend Erleichterungen bei der Bürokratie geben. „Ich fordere zwar keine Motorsäge, aber einen Rasenmäher braucht es schon, damit beim Bürokratieabbau endlich was voran geht“, sagte Rukwied.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Weinberg (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bauerpräsident Joachim Rukwied ruft Verbraucher auf, mehr deutschen Wein zu trinken.
- Weinbau in Deutschland erlebt größte Krise seit Jahrzehnten; erheblicher Verlust von Rebflächen erwartet.
- Allgemeine Marktlage in der Landwirtschaft ist unbefriedigend; Kosten steigen, Preise fallen.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung des heimischen Weinbaus in Krisenzeiten
- Förderung der Qualität heimischer Weine im Wettbewerb
- Notwendigkeit von politischen Veränderungen und Bürokratieabbau
Wer ist betroffen?
- Verbraucher
- Weinbauern
- Landwirtschaftssektor
Zahlen/Fakten?
- größte Krise des Weinbaus in Deutschland seit Jahrzehnten
- erheblicher Verlust von Rebflächen erwartet
- steigende Kosten für Betriebsmittel und Energiepreise
Wie geht’s weiter?
- Verbraucher sollen mehr deutschen Wein trinken
- Politikwechsel und Bürokratieabbau gefordert
- Besorgnis über Verlust von Rebflächen und steigende Kosten
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