AWS widerspricht Warnungen vor möglicher KI-Blase

11. November 2025
1 min Lesezeit

AWS widerspricht Warnungen vor möglicher KI-Blase

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: AWS und KI-Investitionen in Seattle

Seattle () – Matt Garman, der Chef des weltgrößten Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS), tritt Warnungen vor einer wachsenden Spekulationsblase rund um Künstliche Intelligenz (KI) entgegen. „Wir sehen eine riesige Nachfrage – und das auf absehbare Zeit“, sagte Garman dem „Handelsblatt“. Er betrachte diese Entwicklung „nicht als Blase“.

Außerdem sprach der Manager über seine neue Partnerschaft mit ChatGPT-Entwickler OpenAI und ein spezielles Cloud-Angebot für europäische Kunden, auf das die US-Behörden im Konfliktfall keinen Zugriff haben sollen. Gleichzeitig verwies er auf eine seiner Ansicht nach „sehr gute Beziehung“ zur Regierung von US-Präsident Donald Trump.

AWS ist als Marktführer ein wesentlicher Treiber eines nie da gewesenen Ausbaus von IT-Infrastruktur, dessen finanzielle Dimension zuletzt weiter zunahm. Rund 100 Milliarden Dollar gibt Amazon im laufenden Jahr aus – vor allem für KI-Chips und Rechenzentren. Das ist weit mehr, als andere Tech-Konzerne aufwenden. Garman stellte für 2026 noch höhere Investitionen in Aussicht.

Um den Strombedarf neuer KI-Rechenzentren zu decken, setzt Garman auch auf Kernenergie. „Atomkraft ist eine wichtige Lösung“, sagte er. Kurz- und mittelfristig brauche es vorwiegend neue Erdgaskraftwerke. Es sei schwer zu beantworten, wann man genug Strom habe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Amazon-Europazentrale in (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,4/5 (15 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Matt Garman von Amazon Web Services sieht keine Spekulationsblase im Bereich Künstliche Intelligenz.
  • Amazon investiert 100 Milliarden Dollar in IT-Infrastruktur, insbesondere in KI-Chips und Rechenzentren.
  • Garman betont die Bedeutung von Kernenergie zur Deckung des Strombedarfs neuer KI-Rechenzentren.

Warum ist das wichtig?

  • Warnungen vor einer Spekulationsblase um KI werden zurückgewiesen
  • Hohe Investitionen in KI-Infrastruktur und Energieversorgung sind geplant
  • Partnerschaften mit führenden KI-Entwicklern stärken Wettbewerbsvorteil

Wer ist betroffen?

  • Matt Garman, Chef von Amazon Web Services (AWS)
  • US-Behörden im Konfliktfall
  • europäische Kunden

Zahlen/Fakten?

  • 100 Milliarden Dollar Investitionen von Amazon im laufenden Jahr
  • Höhere Investitionen in Aussicht für 2026
  • Verwendung von Kernenergie zur Deckung des Strombedarfs neuer KI-Rechenzentren

Wie geht’s weiter?

  • Ausbau der IT-Infrastruktur fortsetzen
  • Investitionen in KI-Chips und Rechenzentren steigern
  • Kernenergie und Erdgaskraftwerke zur Deckung des Strombedarfs einsetzen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss