Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: AWS und KI-Investitionen in Seattle
Seattle () – Matt Garman, der Chef des weltgrößten Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS), tritt Warnungen vor einer wachsenden Spekulationsblase rund um Künstliche Intelligenz (KI) entgegen. „Wir sehen eine riesige Nachfrage – und das auf absehbare Zeit“, sagte Garman dem „Handelsblatt“. Er betrachte diese Entwicklung „nicht als Blase“.
Außerdem sprach der Manager über seine neue Partnerschaft mit ChatGPT-Entwickler OpenAI und ein spezielles Cloud-Angebot für europäische Kunden, auf das die US-Behörden im Konfliktfall keinen Zugriff haben sollen. Gleichzeitig verwies er auf eine seiner Ansicht nach „sehr gute Beziehung“ zur Regierung von US-Präsident Donald Trump.
AWS ist als Marktführer ein wesentlicher Treiber eines nie da gewesenen Ausbaus von IT-Infrastruktur, dessen finanzielle Dimension zuletzt weiter zunahm. Rund 100 Milliarden Dollar gibt Amazon im laufenden Jahr aus – vor allem für KI-Chips und Rechenzentren. Das ist weit mehr, als andere Tech-Konzerne aufwenden. Garman stellte für 2026 noch höhere Investitionen in Aussicht.
Um den Strombedarf neuer KI-Rechenzentren zu decken, setzt Garman auch auf Kernenergie. „Atomkraft ist eine wichtige Lösung“, sagte er. Kurz- und mittelfristig brauche es vorwiegend neue Erdgaskraftwerke. Es sei schwer zu beantworten, wann man genug Strom habe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Amazon-Europazentrale in Luxemburg (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Matt Garman von Amazon Web Services sieht keine Spekulationsblase im Bereich Künstliche Intelligenz.
- Amazon investiert 100 Milliarden Dollar in IT-Infrastruktur, insbesondere in KI-Chips und Rechenzentren.
- Garman betont die Bedeutung von Kernenergie zur Deckung des Strombedarfs neuer KI-Rechenzentren.
Warum ist das wichtig?
- Warnungen vor einer Spekulationsblase um KI werden zurückgewiesen
- Hohe Investitionen in KI-Infrastruktur und Energieversorgung sind geplant
- Partnerschaften mit führenden KI-Entwicklern stärken Wettbewerbsvorteil
Wer ist betroffen?
- Matt Garman, Chef von Amazon Web Services (AWS)
- US-Behörden im Konfliktfall
- europäische Kunden
Zahlen/Fakten?
- 100 Milliarden Dollar Investitionen von Amazon im laufenden Jahr
- Höhere Investitionen in Aussicht für 2026
- Verwendung von Kernenergie zur Deckung des Strombedarfs neuer KI-Rechenzentren
Wie geht’s weiter?
- Ausbau der IT-Infrastruktur fortsetzen
- Investitionen in KI-Chips und Rechenzentren steigern
- Kernenergie und Erdgaskraftwerke zur Deckung des Strombedarfs einsetzen
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