VZBV will EU-weite Lösung für Jugendschutz in sozialen Medien

27. Mai 2026
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VZBV will EU-weite Lösung für Jugendschutz in sozialen Medien

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

EU-Regulierung von Online-Diensten in Berlin

() – Die Verbraucherzentrale hat sich für eine schärfere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene ausgesprochen. „Ein Flickenteppich aus nationalen Regelungen wäre jedenfalls nicht zielführend“, sagte die Chefin des Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Mittwochausgaben).

Die von der Bundesregierung beauftragte Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz werde bald Vorschläge vorlegen. „Die Bundesregierung muss sich dann auf EU-Ebene für eine schärfere Regulierung von Online-Diensten stark machen“, sagte sie.

US-Tech-Konzerne zu regulieren, sei nicht einfach. „Und es geht nur auf EU-Ebene“, so Pop. „Der Digital Services Act (DSA) muss konkretisiert werden.“

In Brüssel werde außerdem an einem neuen Gesetz gearbeitet, dem Digital Fairness Act (DFA). „Es ist wichtig, dass das jetzt schnell kommt, damit nicht nur Plattformen, sondern auch andere Angebote im Netz sicherer werden.“

Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ will am 24. Juni ihre Vorschläge vorlegen. Dabei geht es auch um die Frage, ob man eine strikte Altersgrenze für Social-Media-Plattformen einführen sollte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte sich zuletzt skeptisch gezeigt. Auch Verbraucherschützerin Pop spricht sich gegen ein Mindestalter aus, wirbt aber für strengere Regeln für die Plattformen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Instagram-Logo auf einem Smartphone (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verbraucherzentrale fordert schärfere Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene
  • Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz wird bald Vorschläge vorlegen
  • Diskussion über strikte Altersgrenze für Social-Media-Plattformen, Pop spricht sich gegen Mindestalter aus

Warum ist das wichtig?

  • Schärfere Regulierung verbessert den Jugendschutz im Internet.
  • Einheitliche Regelungen auf EU-Ebene verhindern einen Flickenteppich nationaler Gesetze.
  • Digitales Angebot wird sicherer durch neue Gesetze wie den Digital Fairness Act.

Wer ist betroffen?

  • Verbraucherzentrale
  • US-Tech-Konzerne
  • Kinder und Jugendliche

Zahlen/Fakten?

  • Expertenkommission zu digitalem Jugendschutz legt Vorschläge am 24. Juni vor
  • Forderung nach schärferer Regulierung von Online-Diensten auf EU-Ebene
  • Digital Services Act (DSA) muss konkretisiert werden

Wie geht’s weiter?

  • Vorschläge der Expertenkommission am 24. Juni vorlegen
  • Bundesregierung soll sich für schärfere Regulierung auf EU-Ebene einsetzen
  • Digital Services Act und Digital Fairness Act konkretisieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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