Nach Lufthansa-Klage: Hohe Strafe für Klimakleber

25. November 2025
1 min Lesezeit

Nach Lufthansa-Klage: Hohe Strafe für Klimakleber

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Eskalation von Klima-Protesten in Hamburg

() – Sogenannte Klimakleber sind wegen der Blockade eines Flughafens zu hohem Schadenersatz verurteilt worden.

Wie die „Bild“ berichtet, verurteilte das Landgericht Hamburg in einem schriftlich ergangenen Urteil (Az.: 325 O 168/24) zehn Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ zur Zahlung von zusammen 403.137,68 Euro Schadenersatz an die Lufthansa-Gruppe. Sollten sie nicht zahlen, drohen bis zu zwei Jahre Ordnungshaft. Auch für die gesamten Verfahrenskosten (Streitwert: 700.000 Euro) müssen die zehn Aktivisten aufkommen.

Die zehn Täter (fünf aus , je einer aus Freiburg, Nehms, und ) waren am Morgen des 13. Juli 2023 durch den Zaun des Flughafens Hamburg eingebrochen und hatten den gesamten Flugbetrieb lahmgelegt. Im Namen der Lufthansa hatte deren Tochter Eurowings auch im Namen der Töchter Swiss, Austrian und Brussels Airlines geklagt. Allein 8.500 Passagiere dieser Fluggesellschaften waren betroffen. 57 Flüge der Lufthansa-Gruppe waren an dem Tag ausgefallen.

Die Täter haben, so das Gericht in seiner Begründung, einen „Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb“ vorgenommen. Der Schadenersatz setzt sich laut Urteil aus unterschiedlichen Ersatzzahlungen der Fluglinien an die betroffenen Passagiere, Verspätungskosten, Kerosin-Mehrkosten und entgangenem Gewinn zusammen.

Das Hamburger Urteil für Lufthansa könnte nun nur der Anfang einer Klagewelle gegen die Klimakleber sein: Der Flughafen hatte nach einer ähnlichen Aktion ebenfalls eine mögliche Klage erwogen. Auch die Fluggesellschaften Condor und Tuifly wollten Klagen prüfen. Bundesweit hatten Flughäfen und Fluggesellschaften das Hamburger Urteil als Musterverfahren abgewartet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Protest von „Letzter Generation“ (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Klimakleber von "Letzte Generation" wurden zu 403.137,68 Euro Schadenersatz verurteilt.
  • Sie hatten am 13. Juli 2023 den Flugbetrieb am Flughafen Hamburg blockiert.
  • Das Urteil könnte als Präzedenzfall für weitere Klagen gegen ähnliche Aktionen dienen.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe finanzielle Konsequenzen für Klimakleber könnten abschreckend wirken.
  • Mögliche Klagewelle könnte zu weiteren Urteilen gegen Aktivisten führen.
  • Bedeutung des Urteils als Musterverfahren für ähnliche Fälle in ganz Deutschland.

Wer ist betroffen?

  • Mitglieder der Gruppe "Letzte Generation"
  • Lufthansa-Gruppe
  • Betroffene Passagiere (8.500)

Zahlen/Fakten?

  • 403.137,68 Euro Schadenersatz an die Lufthansa-Gruppe
  • Streitwert: 700.000 Euro
  • 57 ausgefallene Flüge der Lufthansa-Gruppe, betroffen: 8.500 Passagiere

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Klagen von Flughäfen und Fluggesellschaften möglich
  • Musterverfahren könnte zu ähnlichen Urteilen führen
  • Diskussion um Verantwortung und Verhaltensweise von Klimaaktivisten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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