Panorama: Sturzfluten in Afghanistan
Parun () – Bei den Sturzfluten im Osten Afghanistans sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. 80 Personen wurden verletzt und über 100 weitere werden noch vermisst, teilte die afghanische Katastrophenschztzbehörde am Dienstag mit.
Besonders von den Sturzfluten betroffen war am Montag die Region Nuristan. Aufnahmen zeigen in Parun, der Hauptstadt der Provinz, stark zerstörte Häuser und Geschäfte.
Extremwetter ist in der Region um Afghanistan, Pakistan und Iran besonders häufig, wobei die Hauptregenzeit eigentlich von November bis Anfang April dauert. 2024 waren bei schweren Überschwemmungen in der Region über 600 Menschen gestorben. Während in den meisten Teilen der Welt extreme Regenfälle wegen der menschengemachten Erderhitzung häufiger und intensiver geworden sind, konnte 2024 von Wissenschaftlern nicht eindeutig festgestellt werden, dass das damalige Regenereignis durch den Klimawandel wahrscheinlicher geworden war. Fest steht, dass eine um ein Grad Celsius höhere Temperatur eine sieben Prozent höhere Wasseraufnahmefähigkeit der Luft zur Folge hat. Wenn es also regnet, kann in einer wärmeren Atmosphäre mehr Wasser vom Himmel kommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Afghanistan (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Bei Sturzfluten im Osten Afghanistans sind mindestens 23 Menschen gestorben
- 80 Menschen wurden verletzt und über 100 weitere werden vermisst
- Besonders betroffen war die Region Nuristan, unter anderem die Hauptstadt Parun mit stark zerstörten Häusern und Geschäften
Warum ist das wichtig?
- Sturzfluten im Osten Afghanistans haben mindestens 23 Todesopfer gefordert, zusätzlich wurden 80 verletzt und über 100 werden vermisst
- Besonders betroffen ist die Region Nuristan mit starken Zerstörungen an Häusern und Geschäften in der Provinzhauptstadt Parun
- Wärmere Luft durch höhere Temperaturen kann bei Regen mehr Wasser aufnehmen und so zu stärkeren Niederschlägen beitragen
Wer ist betroffen?
- Menschen in der Region Nuristan in Afghanistan, insbesondere Parun (Hauptstadt der Provinz)
- Mindestens 23 Todesopfer und 80 Verletzte durch die Sturzfluten
- Über 100 weitere Vermisste in Folge der Sturzfluten im Osten Afghanistans
Zahlen/Fakten?
- 23 Menschen ums Leben gekommen
- 80 Personen verletzt; über 100 weitere vermisst
- 2024: über 600 Todesopfer bei schweren Überschwemmungen in der Region
Wie geht’s weiter?
- Weitere Todesopfer sind möglich, da noch über 100 Menschen vermisst werden
- Region Nuristan besonders betroffen, u.a. durch stark zerstörte Häuser und Geschäfte
- Künftige Extremwetterlagen sind durch höhere Temperaturen tendenziell begünstigt, wodurch bei Regen mehr Wasser fallen kann
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