Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Frauen in der Bundeswehr
Berlin () – Heeresinspekteur Christian Freuding wirbt weiterhin dafür, dass Frauen zur Bundeswehr gehen. Er sei der „festen Überzeugung“, dass „wir die Qualifikationen, die Talente von jungen Frauen auch in den Streitkräften brauchen“, sagte er dem „ARD-Hauptstadtstudio“ auf die Frage, ob er Frauen derzeit empfehlen könne, zur Bundeswehr zu gehen. Die Art und Weise, wie die Bundeswehr mit den Vorwürfen gegenüber Teilen der Fallschirmjäger umgehe, solle zeigen, „dass jede und jeder in den Streitkräften geschützt ist“.
Zugleich machte der Heeresinspekteur deutlich, dass es für die erhobenen Vorwürfe gegen die Fallschirmjäger keinerlei Toleranz gebe und „dass keiner der Vorwürfe, die Sie genannt haben, für uns im Heer in irgendeiner Art und Weise tolerabel sind“, sagte er. Elf Soldaten seien bereits entlassen worden, weitere disziplinar- und strafrechtliche Verfahren liefen, so Freuding.
Der Heeresinspektor sprach sich für eine Reduktion der Zahl an Einheiten aus. „Wir sprechen im Moment bei einem Regiment von ungefähr 1.800 Männern und Frauen in elf Kompanien an unterschiedlichen Standorten. Jeder Organisationswissenschaftler wird Ihnen sagen, elf Untereinheiten zu führen, ist nahezu unmöglich und da haben wir einen sehr kritischen Blick darauf.“
Mit Blick auf die personellen Vorgaben der Nato kündigt Freuding Reformen an. „Wir werden unsere Strukturen des Heeres anpassen an die Verteidigungspläne der Nato und da werden wir auch das, was wir Infanterie nennen, also Jägertruppe, Gebirgsjägertruppe, Fallschirmjägertruppe, auch die werden in diese Aufgabenkritik mit einbezogen“, sagte er.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christian Freuding (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Heeresinspekteur Christian Freuding empfiehlt, dass Frauen zur Bundeswehr gehen.
- Es gibt keine Toleranz für die Vorwürfe gegen die Fallschirmjäger; elf Soldaten wurden entlassen.
- Freuding spricht sich für eine Reduktion der Anzahl an Einheiten im Heer aus.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der Integration von Frauen in die Bundeswehr für bessere Talentausnutzung
- Nulltoleranz gegenüber Vorwürfen, um Vertrauen in die Streitkräfte zu stärken
- Anpassung der Heeresstrukturen an die NATO-Vorgaben zur Effizienzsteigerung
Wer ist betroffen?
- Frauen, die zur Bundeswehr gehen möchten
- Soldaten der Fallschirmjäger
- Betroffene von disziplinar- und strafrechtlichen Verfahren
Zahlen/Fakten?
- 11 Soldaten entlassen
- Weitere disziplinar- und strafrechtliche Verfahren laufen
- 1.800 Männer und Frauen in 11 Kompanien
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Werbung für Frauen in der Bundeswehr
- Anpassung der Heeresstrukturen an NATO-Verteidigungspläne
- Reduktion der Anzahl der Einheiten in der Bundeswehr
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