Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltpolitik in Berlin: Kritische Stimmen zur Kreislaufwirtschaft
Berlin () – Die Grünen haben das Aktionsprogramm der Bundesregierung für eine nationale Kreislaufwirtschaft als unzureichend kritisiert. „Dieses Aktionsprogramm ist ein reiner PR-Stunt ohne Substanz“, sagte der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Jan-Niclas Gesenhues, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgaben).
Das Kabinett hatte den Aktionsplan am Mittwoch beschlossen. Wesentliche Elemente des Programms sind der Aufbau einer Plattform für Wirtschaftsakteure sowie ein Förderprogramm. Aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) sollen 2029 insgesamt 260 Millionen Euro in das Förderprogramm fließen.
„Mehrweg, Reparatur, Abfallvermeidung und nachhaltiger Konsum fehlen im Aktionsprogramm gleich komplett“, so Gesenhues weiter. Dabei seien das zentrale Punkte für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, für die es in der Kreislaufwirtschaftsstrategie schon sehr gute Ansätze gebe. Insgesamt sei das Programm eine herbe Enttäuschung.
Der Staat würde seine Marktmacht nicht nutzen, kritisierte der Grünen-Politiker. Die Bundesregierung verpasse damit eine große Chance und schwäche die Schlagkraft des Programms massiv.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jan-Niclas Gesenhues (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Grünen kritisieren das Aktionsprogramm der Bundesregierung für eine nationale Kreislaufwirtschaft als unzureichend.
- Jan-Niclas Gesenhues bezeichnet es als PR-Stunt ohne Substanz.
- Wichtige Aspekte wie Mehrweg, Reparatur, Abfallvermeidung und nachhaltiger Konsum fehlen im Programm.
Warum ist das wichtig?
- Kritische Überprüfung des Aktionsprogramms für nationale Kreislaufwirtschaft
- Fehlende zentrale Punkte wie Mehrweg, Reparatur und Abfallvermeidung
- Chance der staatlichen Einflussnahme wird verpasst
Wer ist betroffen?
- Grüne Bundestagsfraktion
- Wirtschaftsakteure
- Bundesregierung
Zahlen/Fakten?
- 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für das Förderprogramm bis 2029
- Kritik an fehlenden Aspekten wie Mehrweg, Reparatur, Abfallvermeidung und nachhaltigem Konsum im Aktionsprogramm
- Aktionsprogramm als "reiner PR-Stunt ohne Substanz" bezeichnet
Wie geht’s weiter?
- Diskussion über die Verbesserungen des Aktionsprogramms
- Forderung nach zentralen Punkten wie Mehrweg und Reparatur
- Überprüfung der Nutzung staatlicher Marktmacht
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