Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik im Irak: Bundeswehr reduziert Präsenz
Berlin () – Wegen der Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den USA und Iran hat die Bundeswehr ihre Präsenz im Nachbarland Irak auf ein absolutes Minimum reduziert. Wie der „Spiegel“ berichtet, wurden erneut deutsche Soldaten aus dem Irak ins Nachbarland Jordanien gebracht. In Militärkreisen hieß es, man habe aufgrund der weiterhin sehr angespannten Lage weiteres, „nicht missionskritisches Personal“ aus Erbil im Norden des Iraks ausgeflogen.
Die Bundeswehr unterstützt im Irak im Rahmen einer Nato-Mission den Aufbau der lokalen Armee. Bis auf einige Berater in der Hauptstadt Bagdad sind die meisten der Bundeswehr-Angehörigen in Erbil im kurdisch dominierten Norden stationiert. Bereits Anfang Februar hatte die Bundeswehr die Präsenz in Erbil reduziert, wegen der zunehmenden Gefahr eines US-Schlags gegen den Iran wurde nun entschieden, noch mehr Soldaten abzuziehen.
In Militärkreisen hieß es, am Mittwoch sei eine kleine zweistellige Zahl von Soldaten ausgeflogen worden. Zuletzt hatte die Bundeswehr für die Mission im Irak und Jordanien etwa 300 Soldaten im Einsatz. Der größte Teil davon ist allerdings in Jordanien stationiert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldat (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundeswehr reduziert Präsenz im Irak aufgrund der Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den USA und Iran.
- Weitere deutsche Soldaten werden aus dem Irak nach Jordanien ausgeflogen.
- Mehrheit der Bundeswehr-Angehörigen ist in Erbil stationiert; nur einige Berater bleiben in Bagdad.
Warum ist das wichtig?
- Reduzierung der Bundeswehr-Präsenz zur Minimierung von Risiken
- Schutz der Soldaten vor militärischer Eskalation
- Anpassung der Mission an die sicherheitspolitische Lage
Wer ist betroffen?
- Bundeswehr-Soldaten im Irak
- Militärpersonal in Erbil
- Unterstützungskräfte in Jordanien
Zahlen/Fakten?
- Bundeswehr reduziert Präsenz im Irak auf ein absolutes Minimum
- Kleine zweistellige Zahl von Soldaten am Mittwoch ausgeflogen
- Etwa 300 Soldaten für die Mission im Irak und Jordanien im Einsatz
Wie geht’s weiter?
- Weitere Reduzierung der Bundeswehr-Präsenz im Irak möglich
- Abzug von zusätzlich nicht missionskritischem Personal
- Beobachtung der Lageentwicklung in der Region
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