Trittin und Künast für Merkel als Bundespräsidentin

17. Februar 2026
1 min Lesezeit

Trittin und Künast für Merkel als Bundespräsidentin

News - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Spekulationen über zukünftige Staatsoberhäupter in Deutschland

() – Prominente Grüne können sich die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel als Bundespräsidentin vorstellen. „Natürlich ist eine ehemalige Kanzlerin mit dieser weltpolitischen Erfahrung geeignet für das Amt des Staatsoberhaupts“, sagte der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin dem „Spiegel“.

Aber Merkel habe gesagt, dass sie das Amt nicht anstrebe, so der Grünen-Politiker. „Der Respekt gebietet es, diese Entscheidung zu akzeptieren.“

Merkels Büro hatte Spekulationen über eine Kandidatur kürzlich als „abwegig“ bezeichnet. Und die Grünen-Fraktionsspitze hatte dementiert, dass es Überlegungen gebe, zur Wahl des Staatsoberhaupt 2027 Merkel vorzuschlagen.

Doch auch die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast hält die Altkanzlerin für geeignet. „Frau Merkel wäre eindeutig qualifiziert. Denn eine Bundespräsidentin braucht Berufs – und Lebenserfahrung, Ausstrahlung und ein starkes Bewusstsein für die Aufgaben des Amtes“, sagte Künast dem „Spiegel“. Das reiche von der Verfassungsprüfung von Gesetzen bis „zum Zuhören und Wahrnehmen, wo im Land der Schuh“ drücke. „Und nicht zuletzt, frühzeitig Diskussionen anzustoßen über die Zukunft des Landes und seiner Menschen“, so die 70-jährige Grüne, die seit der Wahl vor einem Jahr nicht mehr dem Bundestag angehört. Man müsse wohl akzeptieren, dass Merkel „nein sagt“, so Künast. Sie habe ihren Dienst am Land in den 16 Jahren als Kanzlerin allemal geleistet.

Doch die Grüne wünscht sich eine aktive Rolle der Altkanzlerin bei der Suche nach einer geeigneten Kandidatin für das höchste Staatsamt. brauche gerade in diesen harten Zeiten Orientierung durch eine „überparteilich agierende und politisch erfahrene“ Person. „Frau Merkel traue ich zu, hier einen professionellen Blick drauf zu werfen und durch erfolgversprechende Überlegungen zu bereichern“, sagte Künast. Bislang hat die Bundesrepublik noch keine Bundespräsidentin gehabt, alle Staatsoberhäupter seit 1949 waren oder sind männlich. Die Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier endet im Frühjahr 2027.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Angela Merkel (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Grüne Politiker stellen Angela Merkel als mögliche Bundespräsidentin in Betracht.
  • Merkel hat jedoch angekündigt, das Amt nicht anstreben zu wollen.
  • Künast wünscht sich eine aktive Rolle von Merkel bei der Kandidatensuche für das Staatsoberhaupt.

Warum ist das wichtig?

  • Diskussion über Eignung von Angela Merkel für das Bundespräsidium
  • Bedarf an politischer Erfahrung und Orientierung in Krisenzeiten
  • Keine weibliche Bundespräsidentin seit 1949, Bedeutung der möglichen Erstbesetzung

Wer ist betroffen?

  • Angela Merkel
  • Jürgen Trittin
  • Renate Künast

Zahlen/Fakten?

  • Angela Merkel wird von Grünen als geeignet für das Amt des Bundespräsidenten angesehen.
  • 2027 endet die Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
  • Seit 1949 gab es in Deutschland noch keine Bundespräsidentin.

Wie geht’s weiter?

  • Merkel bleibt von einer Kandidatur für das Präsidentenamt distanziert.
  • Grüne wollen ihre Unterstützung für die Suche nach einer geeigneten Kandidatin.
  • Amtszeit von Steinmeier endet im Frühjahr 2027.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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