Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung

11. Juni 2026
1 min Lesezeit

Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung

Sport - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sportpolitik: Deutschland und zukünftige WM-Bewerbungen

() – Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) hat eine mögliche deutsche Bewerbung um die Fußball-WM 2038 oder 2042 ausdrücklich begrüßt und Deutschlands Rolle als Ausrichter großer Sportereignisse hervorgehoben.

„Grundsätzlich freuen wir uns über diesen Schritt. Wir sind ein Land, welches stark darin ist, große Sportveranstaltungen zu organisieren“, sagte Schenderlein am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. habe das in den letzten Jahren immer wieder auch unter Beweis gestellt, zum Beispiel bei der Euro 2024. Auch die nächste Frauen-EM 2029 werde in Deutschland stattfinden, zudem bereite man sich auf Olympische und Paralympische Spiele vor.

Eine WM im eigenen Land biete der Politik besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Fifa-Show werde es nicht werden: „Wenn wir es im eigenen Land machen, kann man eben auch schon darauf Einfluss nehmen auf die Werte, die uns wichtig sind.“ Zu diesen Maßstäben zählte sie ausdrücklich Transparenz, Zusammenhalt, Respekt, Nachhaltigkeit sowie die Wahrung von Menschenrechten. Diese seien für Deutschland zentrale Kriterien bei internationalen Sportgroßveranstaltungen.

Zugleich unterstrich Schenderlein die Rolle des organisierten Sports: „Es ist immer auch die Autonomie des Sports, die wichtig ist.“ Die Bundesregierung werde jedoch klar auftreten: „Klar werden wir unsere Punkte machen und dort, wo wir Einfluss nehmen können, diesen auch geltend machen.“ Bei möglichen Investitionen in Stadien verwies die Ministerin auf die bereits gute Infrastruktur im Profifußball und erinnerte an die sogenannte Sportmilliarde, mit der der Bund vor allem den Modernisierungsbedarf im Breitensport und bei Vereinen in der Fläche adressiere.

Mit Blick auf mögliche Austragungsorte verwies die Ministerin auf die Bedeutung Ostdeutschlands – auch aus persönlicher Erfahrung. „Es geht immer darum, dass es eine gute regionale Verteilung gibt“, sagte Schenderlein. Bei der WM 2006 war nur als Stadt in den neuen deutschen Bundesländern vertreten. „Selbstverständlich schaue ich darauf, dass alle Regionen gut mit dabei sind“, so Schenderlein. Und als ostdeutsche Ministerin fügte sie hinzu, sie schaue schon auch, dass auch der Osten ausreichend berücksichtigt sei.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 09.06.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein begrüßt mögliche deutsche Bewerbung um Fußball-WM 2038 oder 2042.
  • Deutschland hebt seine Fähigkeit hervor, große Sportveranstaltungen zu organisieren.
  • Sicherstellung einer gerechten Verteilung der Austragungsorte, insbesondere auch in Ostdeutschland.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Deutschlands Position als Ausrichter großer Sportereignisse
  • Einflussnahme auf Werte wie Transparenz, Nachhaltigkeit und Menschenrechte
  • Berücksichtigung regionaler Verteilung, insbesondere Ostdeutschlands

Wer ist betroffen?

  • Deutschland
  • Frauen-EM 2029
  • Ostdeutschland

Zahlen/Fakten?

  • Bewerbung um WM 2038 oder 2042 begrüßt
  • Euro 2024 und Frauen-EM 2029 in Deutschland
  • Fokus auf Transparenz, Nachhaltigkeit und Menschenrechte

Wie geht’s weiter?

  • Deutschland könnte sich um die Fußball-WM 2038 oder 2042 bewerben.
  • Fokussierung auf regionale Verteilung, insbesondere Ostdeutschland.
  • Einflussnahme auf wichtige Werte wie Transparenz und Menschenrechte bei der Veranstaltung.
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