Wirtschaftsministerium will Gebäudeenergiegesetz "zügig" ändern

26. Januar 2026
1 min Lesezeit

Wirtschaftsministerium will Gebäudeenergiegesetz "zügig" ändern

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik: Reform des Gebäudeenergiegesetzes in Berlin

() – Das Wirtschaftsministerium will das Gebäudeenergiegesetz (GEG) „zügig“ reformieren – und gibt sich weiterhin optimistisch, dass das auch klappt. „Wir haben einen zeitlich engen Rahmen hier gesetzt und versuchen den auch einzuhalten“, sagte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage der . „Wir sehen das Interesse, wir sehen auch die Problematik, dass wir das schnell machen müssen.“

Das Problem: Das geplante Reformgesetz müsste bis spätestens zum 1. Juli 2026 in Kraft getreten sein, sonst gilt in allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die noch von der Ampel-Regierung forcierte Regel, wonach neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent klimaneutral betrieben werden müssen. Doch genau hier scheint es zu haken, dem Vernehmen nach sträubt sich die SPD gegen eine Abschaffung dieser umstrittenen Vorgabe, die noch unter dem damaligen Wirtschaftsminister Habeck für Zündstoff gesorgt und als „Heizungsverbot“ Schlagzeilen gemacht hatte. Das parlamentarische Verfahren braucht so viel Zeit, dass es nach Ansicht von Experten jetzt schon eng mit einer Reform bis zum Stichtag 1. Juli wird.

Die Möglichkeit eines Anwendungserlasses für den Fall, dass der Zeitplan nicht mehr einzuhalten ist, will das Ministerium nicht kommentieren. „Wir wollen ein Gesetz gemeinsam mit dem Bundestag, gemeinsam im parlamentarischen Verfahren“, sagte die Sprecherin – deswegen würden die Fraktionen auch mit einbezogen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ausbau einer alten Gasheizung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Wirtschaftsministerium plant zügige Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).
  • Bis 1. Juli 2026 muss Reform in Kraft treten, sonst gilt umstrittene Heizungsregel.
  • SPD sträubt sich gegen Abschaffung der Regelung, was den Zeitplan gefährdet.

Warum ist das wichtig?

  • Reform des Gebäudeenergiegesetzes ist notwendig, um Frist bis 1. Juli 2026 einzuhalten.
  • Vermeidung von Konflikten innerhalb der Regierungskoalition, insbesondere mit der SPD über klimaneutrale Heizungsanforderungen.
  • Wichtigkeit, Gesetzesverfahren schnell und gemeinsam mit dem Bundestag voranzutreiben, um rechtliche Unsicherheiten zu vermeiden.

Wer ist betroffen?

  • Hauseigentümer
  • Heizungsinstallateure
  • Politik und Gesetzgeber

Zahlen/Fakten?

  • Reformgesetz muss bis spätestens 1. Juli 2026 in Kraft treten
  • Neu eingebaute Heizungen müssen in Städten über 100.000 Einwohnern zu mindestens 65 % klimaneutral betrieben werden
  • SPD sträubt sich gegen Abschaffung der umstrittenen Vorgabe

Wie geht’s weiter?

  • Reform des Gebäudeenergiegesetzes soll zügig vorangetrieben werden
  • Umsetzung bis spätestens 1. Juli 2026 notwendig
  • SPD sträubt sich gegen Abschaffung der 65%-Vorgabe für klimaneutrale Heizungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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