Politik: Leihmutterdebatte in Berlin
Berlin () – BSW-Parteichefin Sahra Wagenknecht fordert in der Leihmutter-Debatte den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn.
„Dass der Fraktionsvorsitzende der Kanzlerpartei in den USA auf Baby-Shoppingtour geht, zeigt seine unerträgliche Doppelmoral“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal T-Online. „Dieser Mann sollte endlich zurücktreten.“
Wagenknecht sagte, die Debatte gehe weit über Spahns persönliche Familiengründung hinaus. Dass inzwischen auch Babys zur Ware geworden seien und man Mutterbäuche einfach mieten könne, sei eine schändliche Entwicklung. Diese Praxis sei in Deutschland aus gutem Grund verboten.
Wagenknecht warf Spahn außerdem vor, nicht zum ersten Mal durch Doppelmoral aufzufallen. „Spahn predigte Corona-Lockdowns und hielt in dieser Zeit CDU-Spenden-Dinner mit verheimlichten Geldgebern ab. Er schädigte den Bund in dreistelliger Millionenhöhe mit dubiosen Masken-Deals, die Parteifreunde zu Millionären machten. Er sitzt seit dem 22. Lebensjahr im Bundestag, lebt vom Steuerzahler, aber predigt deutschen Rentnern Verzicht.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sahra Wagenknecht (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Sahra Wagenknecht fordert den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn wegen Vorwürfen in der Leihmutter-Debatte
- Wagenknecht kritisiert, dass Babys inzwischen als Ware behandelt würden und Mutterbäuche gemietet werden könnten, was sie als schändliche Entwicklung bezeichnet
- Sie wirft Spahn Doppelmoral vor, u. a. wegen Corona-Lockdowns und CDU-Spenden-Dinnern sowie dubiosen Masken-Deals
Warum ist das wichtig?
- Leihmutter-Debatte betont die Bedeutung, dass Baby-“Ware” und das Mieten von Mutterbäuchen in Deutschland verboten bleiben müssen
- Forderung nach Rücktritt von Jens Spahn richtet sich auf die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und einheitlichem Handeln in öffentlichen Ämtern
- Kritik an Doppelmoral und möglichen wirtschaftlichen Schaden durch frühere Vorfälle zeigt die Relevanz von Transparenz und Verantwortlichkeit in der Politik
Wer ist betroffen?
- Jens Spahn
- Sahra Wagenknecht
- Deutschland durch die Leihmutter-/Leihbauch-Praxis
Zahlen/Fakten?
- Forderung nach Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn
- Spahn soll seit dem 22. Lebensjahr im Bundestag sitzen
- angebliche Schädigung des Bundes in dreistelliger Millionenhöhe
Wie geht’s weiter?
- Wagenknecht fordert den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn
- Die Leihmutter-Debatte soll mit Fokus auf die verbotene Praxis der Vermarktung von Babys und gemieteten Mutterbäuchen weitergeführt werden
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