Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Deutschlands Rolle im Ukraine-Konflikt
Berlin () – Der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe, Robin Wagener (Grüne), drängt auf eine deutsche Beteiligung an einem Sondertribunal zur Verfolgung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine.
„Deutschland als stärkstes EU-Land hat hier eine besondere Verantwortung. Und für den Schutz des Völkerrechts ist es wesentlich, Verbrechen auch strafrechtlich zu ahnden“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.
Ein Tribunal sei mehr als Symbolik. „Die Staatengemeinschaft nimmt nicht hin, dass systematisch Menschenrechte, Völkerrecht mit Füßen getreten werden“, sagte Wagener. Neben dem Sondertribunal verwies er auf Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs und ukrainischer Behörden.
Zum Jahrestag des Massakers von Butscha warnte er vor einer Normalisierung im Umgang mit Moskau. Man müsse „aufhören, darüber zu faseln, normale Beziehungen zu diesem russischen Regime aufzubauen“ und die Ukraine weiter unterstützen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Pro-Ukraine-Demo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Robin Wagener drängt auf deutsche Beteiligung an Sondertribunal für russische Kriegsverbrechen in der Ukraine.
- Er betont die Verantwortung Deutschlands als stärkstes EU-Land für den Schutz des Völkerrechts.
- Zum Jahrestag des Massakers von Butscha warnt er vor einer Normalisierung im Umgang mit Moskau.
Warum ist das wichtig?
- Schutz des Völkerrechts erfordert rechtliche Konsequenzen für Kriegsverbrechen.
- Deutschland hat als führendes EU-Land eine besondere Verantwortung.
- Verhinderung der Normalisierung der Beziehungen zu Russland ist entscheidend.
Wer ist betroffen?
- Robin Wagener (Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe)
- Ukraine
- Russland
Zahlen/Fakten?
- Deutschland drängt auf Beteiligung an Sondertribunal gegen russische Kriegsverbrechen
- Verantwortung als stärkstes EU-Land
- Warnung vor Normalisierung der Beziehungen zu Russland
Wie geht’s weiter?
- Dringender Appell zur deutschen Beteiligung an einem Sondertribunal
- Fortsetzung der Unterstützung für die Ukraine
- Warnung vor Normalisierung der Beziehungen zu Russland
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