Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Außenpolitik: Deutschland und die USA
Berlin () – Außenminister Johann Wadephul (CDU) hofft, bei seinem anstehenden Besuch in den USA die Spannungen wegen des jüngsten Grönland-Vorstoßes von US-Präsident Donald Trump etwas entschärfen zu können.
„Natürlich gibt es auch zwischen engen Partnern immer wieder unterschiedliche Sichtweisen“, sagte er am Sonntag vor seiner Abreise nach Reykjavik und Washington. „Sie sollten aber nicht dazu führen, dass wir das große Ganze aus dem Blick verlieren.“ Wo es unterschiedliche Auffassungen gebe, wolle man diese Unterschiede im Dialog bearbeiten, um der gemeinsamen Verantwortung für Frieden und Sicherheit gerecht zu werden.
„Mit dieser Überzeugung werde ich auch mit meinem US-Kollegen, Marco Rubio, in Washington sprechen“, fügte Wadephul hinzu. „Zu unserer Verantwortung gehört gerade die Sicherheit im Nordatlantik, dessen Namen die Nato nicht nur im Namen trägt, sondern der auch für unsere gemeinsame Sicherheit strategisch so wichtig ist.“
Gerade weil auch die Sicherheit in der Arktis immer wichtiger werde, wolle er auf seiner Reise auch besprechen, wie man diese Verantwortung in der Nato – angesichts alter und neuer Rivalitäten in der Region durch Russland und China – am besten gemeinsam tragen könne. „Das wollen wir in der Nato gemeinsam besprechen.“ Dabei müssten aber die legitimen Interessen aller Nato-Alliierten, ebenso die der Bewohner der Region wie Grönland, im Mittelpunkt der Überlegungen stehen.
„Seit mehr als acht Jahrzehnten bringt die regelbasierte internationale Ordnung uns Frieden, Stabilität und Wohlstand“, so Wadephul weiter. Das gelte vor allem für die USA und für Deutschland. „Der Schlüssel hierfür ist Verlässlichkeit. Denn Verlässlichkeit ist die Grundlage für Sicherheit, für Handel und für Investitionen – in Europa ebenso wie in Amerika.“ Für Deutschland gehöre zur Verlässlichkeit als internationaler Partner deshalb ganz klar das Bekenntnis zum internationalen Recht und zur internationalen Zusammenarbeit. „Deshalb werde ich im Anschluss an meine Gespräche in Washington auch mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in New York zusammenkommen“, sagte der deutsche Außenminister.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johann Wadephul (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Außenminister Johann Wadephul reist in die USA, um Spannungen nach Trumps Grönland-Vorstoß zu mildern.
- Dialog über Unterschiede in den Sichtweisen und Verantwortung für Sicherheit im Nordatlantik und Arktis.
- Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres nach Gesprächen in Washington geplant.
Warum ist das wichtig?
- Entschärfung von Spannungen zwischen den USA und Deutschland
- Förderung der Sicherheit im Nordatlantik und der Arktis
- Betonung der Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und Verlässlichkeit
Wer ist betroffen?
- Außenminister Johann Wadephul (CDU)
- US-Präsident Donald Trump
- Bewohner der Region wie Grönland
Zahlen/Fakten?
- Johann Wadephul reist nach Washington und Reykjavik.
- Sicherheit im Nordatlantik ist strategisch wichtig.
- Verlässlichkeit als Grundlage für Sicherheit, Handel und Investitionen.
Wie geht’s weiter?
- Spannungen wegen Grönland-Vorstoß entschärfen
- Sicherheitsfragen in der Arktis mit NATO-Partnern besprechen
- Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres in New York
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