Unions-Arbeitnehmer fordern Nationalen Rat für Soziale Sicherheit

16. Februar 2026
1 min Lesezeit

Unions-Arbeitnehmer fordern Nationalen Rat für Soziale Sicherheit

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Soziale Sicherheit und Reformen in Deutschland

() – Angesichts der vielstimmigen Debatte über Reformen verlangt die Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion eine zentrale Steuerung der Sozialpolitik im Bundeskanzleramt.

„So wie die wehrhafte Demokratie einen Nationalen Sicherheitsrat braucht, braucht auch ein stabiler Sozialstaat eine zentrale strategische Führung“, sagte Stefan Nacke, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe in der CDU/CSU-Fraktion, dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). Soziale Sicherheit eine Frage der inneren Stabilität des Landes.

„Deshalb braucht es einen Nationalen Rat für Soziale Sicherheit im Kanzleramt“, sagte Nacke: „Ein solches Gremium muss die Politikfelder Arbeit und Soziales, Gesundheit, Familie, Bauen und Wohnen, Wirtschaft und Finanzen strategisch zusammenführen und Reformprozesse ressortübergreifend koordinieren – gemeinsam mit den Ländern.“

Nacke fordert eine „Zeitenwende im Sozialstaat“ und dringt auf umfassende Strukturreformen. Die öffentliche Debatte konzentriere sich bislang zu stark auf äußere Sicherheit, Militär und außenpolitische Fragen, sagte Nacke. Auch im Inneren sei jedoch strategische Regierungskoordination notwendig.

Der Sozialstaat stehe unter erheblichem Druck, sagte der CDU-Politiker. Herausforderungen wie Rentenstabilität, steigende Gesundheitskosten, Fachkräftemangel, Transformation der Arbeitswelt und ein angespannter Wohnungsmarkt gehörten zu den zentralen Stabilitätsfragen Deutschlands. Zwar arbeiteten zahlreiche Kommissionen und Expertengremien an Reformvorschlägen. „Ohne politische Bündelung, klare Prioritätensetzung und strategische Führung droht die nächste Reformrunde im Klein-Klein zu versanden“, so Nacke.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeskanzleramt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion fordert zentrale Steuerung der Sozialpolitik im Bundeskanzleramt.
  • Vorschlag für einen Nationalen Rat für Soziale Sicherheit zur strategischen Koordination von Reformprozessen.
  • Herausforderungen für den Sozialstaat wie Rentenstabilität und Fachkräftemangel erfordern umfassende Strukturreformen.

Warum ist das wichtig?

  • Zentrale Steuerung der Sozialpolitik für Stabilität des Sozialstaats notwendig.
  • Strategische Koordination zwischen verschiedenen Politikfeldern zur besseren Reformumsetzung.
  • Dringender Reformbedarf aufgrund von Herausforderungen wie Rentenstabilität und Wohnungsmarkt.

Wer ist betroffen?

  • Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion
  • Bundeskanzleramt
  • CDU/CSU-Fraktion

Zahlen/Fakten?

  • Stefan Nacke fordert einen Nationalen Rat für Soziale Sicherheit im Kanzleramt.
  • Herausforderungen: Rentenstabilität, steigende Gesundheitskosten, Fachkräftemangel, Transformation der Arbeitswelt, angespannter Wohnungsmarkt.
  • Notwendigkeit einer zentralen strategischen Führung für Reformprozesse.

Wie geht’s weiter?

  • Gründung eines Nationalen Rats für Soziale Sicherheit im Kanzleramt
  • Strategische Führung und Koordination der Politikfelder Arbeit und Soziales, Gesundheit, Familie, Bauen und Wohnen, Wirtschaft und Finanzen
  • Durchführung umfassender Strukturreformen zur Stabilisierung des Sozialstaates
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