Union fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf zum Mietrecht

8. Februar 2026
1 min Lesezeit

Union fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf zum Mietrecht

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Mietrecht in Berlin unter Diskussion

() – Die Unionsfraktion fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zum Mietrecht. Der Entwurf brauche „an einigen Stellen noch Anpassungen“, sagte der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Günter Krings den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Korrekturbedarf gibt es zum Beispiel bei Indexmieten und Kurzzeitmietverträgen, sonst wird ein an sich auch für Mieter gutes Instrument gänzlich unattraktiv.“

Grundsätzlich sinnvoll sei mehr Transparenz bei möblierten Wohnungen, „die starre Fünf-Prozent-Pauschale dürfte aber neue Konflikte erzeugen“. Nach Hubigs Vorstellungen soll der Möblierungszuschlag künftig als angemessen gelten, wenn er bei voll ausgestattetem Wohnraum fünf Prozent der Nettokaltmiete nicht übersteigt.

Bei der geplanten Schonfristzahlung müsse klar geregelt sein, dass sie gezielt dort greifen solle, wo Obdachlosigkeit drohe. „Denn neben dem Mieterschutz müssen auch Kleinvermieter vor zahlungsunwilligen Mietern geschützt werden“, so Krings.

Die Erhöhung der Grenze für Kleinmodernisierungen auf 20.000 Euro wie im Gesetzentwurf vorgesehen, sei indes richtig, denn Bauen und Handwerk seien deutlich teurer geworden.

Krings mahnte zudem, dass Änderungen am Mietrecht allein keine Wohnungskrise lösten. „Entscheidend ist, dass Maßnahmen wirklich helfen und nicht Investitionen verhindern.“ Die Unionsfraktion wolle Mieten stabilisieren, indem das Bauen schneller, einfacher und günstiger werde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hausfassade (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Unionsfraktion fordert Nachbesserungen am Mietrecht-Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Hubig.
  • Kritik an Regelungen zu Indexmieten, Kurzzeitmietverträgen und Möblierungszuschlägen.
  • Forderung nach klaren Regelungen für Schonfristzahlungen und Unterstützung für Kleinvermieter.

Warum ist das wichtig?

  • Anpassungen am Mietrecht sind notwendig, um unattraktive Regelungen zu vermeiden.
  • Transparenz bei möblierten Wohnungen kann neue Konflikte erzeugen.
  • Der Mieterschutz muss mit dem Schutz von Kleinvermietern in Einklang stehen.

Wer ist betroffen?

  • Mieter
  • Kleinvermieter
  • Bau- und Handwerksunternehmen

Zahlen/Fakten?

  • Erhöhung der Grenze für Kleinmodernisierungen auf 20.000 Euro
  • Möblierungszuschlag soll fünf Prozent der Nettokaltmiete nicht übersteigen
  • Nachbesserungen beim Gesetzentwurf gefordert, insbesondere bei Indexmieten und Kurzzeitmietverträgen

Wie geht’s weiter?

  • Nachbesserungen am Gesetzentwurf fordern
  • Transparenz bei möblierten Wohnungen sicherstellen
  • Kleinvermieter vor zahlungsunwilligen Mietern schützen
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