Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Debatte über digitale Kindersicherheit in Berlin
Berlin () – Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, (CDU), zweifelt am Erfolg eines pauschalen Social-Media-Verbots. „Wir brauchen ein evidenzbasiertes Gesamtpaket: mehr Medienkompetenz, verbindliche Altersregeln, klare Verantwortung der Plattformen und Schutzmechanismen gegen suchtfördernde Designs“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Focus. „Ein pauschales Social-Media-Verbot allein wird das Problem aber nicht lösen.“
Der Virologe warnt vor den negativen Konsequenzen von sozialen Netzwerken. „Studien zeigen, dass bereits jedes vierte Kind ein problematisches oder riskantes Mediennutzungsverhalten entwickelt. Das liegt nicht nur am individuellen Umgang, sondern auch an Plattformstrukturen“, so Streeck.
Mit Blick auf das SPD-Konzept für ein Social-Media-Verbot bis zum Alter von 14 Jahren sagte er weiter: „Deshalb unterstütze ich parteiübergreifend jede Initiative, die den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum stärkt – auch die aktuelle Debatte.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit Smartphones (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hendrik Streeck zweifelt an pauschalem Social-Media-Verbot.
- Er fordert evidenzbasiertes Gesamtpaket für Medienkompetenz und Schutzmechanismen.
- Warnung vor problematischem Mediennutzungsverhalten bei Kindern.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit eines evidenzbasierten Ansatzes zur Mediennutzung
- Wichtigkeit von Medienkompetenz und Schutzmechanismen
- Dringlichkeit, den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum zu stärken
Wer ist betroffen?
- Kinder
- Jugendliche
- Plattformbetreiber
Zahlen/Fakten?
- Jedes vierte Kind entwickelt problematisches oder riskantes Mediennutzungsverhalten.
- Forderung nach evidenzbasiertem Gesamtpaket für Medienkompetenz.
- Unterstützung für Initiativen zum Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum.
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung eines evidenzbasierten Gesamtpakets
- Stärkung der Medienkompetenz und verbindliche Altersregeln
- Klare Verantwortung der Plattformen und Schutzmechanismen implementieren
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