Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftsnachrichten aus New York
New York () – Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.452 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Handelstag am Vortag.
Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zu Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in den USA waren mit 227.000 leicht höher als die erwarteten 222.000 Anträge ausgefallen. „Damit setzt sich der Abwärtstrend am US-Arbeitsmarkt fort“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.
Für Zinssenkungsfantasien sei allerdings noch kein Platz. „Erst wenn sich weitere konjunkturelle Abschwächungstendenzen in den USA zeigen, sollte dieses Thema wieder akut werden.“ Was die Immobilienverkäufe in den USA angehe, sei zumindest wieder etwas mehr Spielraum in dieser Richtung entstanden. „Diese waren im Januar leicht schwächer als von den Ökonomen erwartet“, so Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1870 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8425 Euro zu haben.
Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.918 US-Dollar gezahlt (-3,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 133,21 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 67,60 US-Dollar; das waren 1,80 Dollar oder 2,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wallstreet (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- US-Börsen sind am Donnerstag deutlich gefallen, Dow minus 1,3%, Nasdaq 100 minus 2,0%, S&P 500 minus 1,6%.
- Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA lagen bei 227.000, leicht über den Erwartungen.
- Euro schwächer, Goldpreis und Ölpreis stark gesunken.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der US-Börsen zeigt wirtschaftliche Unsicherheit
- Erhöhung der Arbeitslosenunterstützungsanträge deutet auf anhaltende Schwäche am Arbeitsmarkt hin
- Einfluss auf Zinspolitik und Konjunkturperspektiven in den USA
Wer ist betroffen?
- US-Arbeitsmarkt
- Investoren
- Ökonomen
Zahlen/Fakten?
- Dow: 49.452 Punkte, -1,3%
- Nasdaq 100: 24.688 Punkte, -2,0%
- S&P 500: 6.833 Punkte, -1,6%
- Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung: 227.000, erwartet: 222.000
- Euro: 1,1870 US-Dollar
- Goldpreis: 4.918 US-Dollar pro Feinunze, -3,3%
- Ölpreis (Brent): 67,60 US-Dollar, -2,6%
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung der Zinspolitik beobachten
- Weitere konjunkturelle Abschwächung abzuwarten
- Immobilienmarktentwicklung im Blick behalten
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