Strack-Zimmermann kontert Kubicki-Kritik an Kandidatur

1. Juni 2026
1 min Lesezeit

Strack-Zimmermann kontert Kubicki-Kritik an Kandidatur

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: FDP-Vorsitz und interne Differenzen in Berlin

() – Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat zurückhaltend auf die harsche Kritik von Wolfgang Kubicki an ihrer Kandidatur zum FDP-Vorsitz reagiert. „Vielleicht sind es die Nachwehen. Ich werde das stehenlassen“, sagte die Europapolitikerin im „Stern“. Sie sei sicher, dass Kubicki irgendwann den Schock überwunden habe, dass sie gegen ihn angetreten sei.

Dem neu gewählten FDP-Vorsitzenden riet sie: „Wenn man diese Partei in den Erfolg führen will, sollte man jetzt mal Pause machen, ein paar Stunden vielleicht, auch mal früher ins Bett gehen.“ Dann sei man auch wieder angekommen, wo man sein müsse, wenn man Chef sein wolle, nämlich etwas Verbindendes zu haben.

Strack-Zimmermann hatte am Samstag auf dem Parteitag der FDP in Berlin in einer überraschenden Kampfkandidatur knapp 40 Prozent der Delegiertenstimmen gewonnen. „Mit mehr Anlauf wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen, aber es ging mir darum, der Partei zu ermöglichen, eine Wahl zu haben“, sagte sie. Ihr Ergebnis sei ein Signal, dass es unterschiedliche Stimmungen und Ausrichtungen gebe. Es sei nun Aufgabe des Präsidiums, diese zusammenzubringen, „also den ganzheitlichen Liberalismus zu sehen“.

Die 68-Jährige zeigte sich verwundert, dass ihre Rede auf dem Parteitag als „linksliberal“ wahrgenommen worden sei. „Wenn Sie das als linksliberal framen, zeigt das schon, dass die Mitte gerade schwer verrutscht ist“, sagte Strack-Zimmermann. Wenn sie „links von dem Rechtsausschläger“ sei, sei sie „in der Mitte, nicht linksliberal“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki am 30.05.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann reagiert zurückhaltend auf Wolfgang Kubickis Kritik an ihrer Kandidatur zum FDP-Vorsitz.
  • Sie gewann bei der FDP-Kampfkandidatur knapp 40 Prozent der Stimmen und betont die Notwendigkeit, unterschiedliche Stimmungen innerhalb der Partei zu vereinen.
  • Strack-Zimmermann zeigt sich erstaunt über die Wahrnehmung ihrer Rede als "linksliberal".

Warum ist das wichtig?

  • zeigt die Schwierigkeiten innerhalb der FDP und die unterschiedlichen politischen Ausrichtungen auf
  • verdeutlicht die Notwendigkeit von Zusammenhalt und Dialog innerhalb der Partei
  • hebt die Bedeutung von Mitgliedervotierungen und Diversität der Meinungen hervor

Wer ist betroffen?

  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann
  • Wolfgang Kubicki
  • FDP-Mitglieder

Zahlen/Fakten?

  • Strack-Zimmermann gewann knapp 40 Prozent der Delegiertenstimmen bei der FDP-Wahl.
  • Sie ist 68 Jahre alt.
  • Ihre Rede wurde als "linksliberal" wahrgenommen, was sie kritisiert.

Wie geht’s weiter?

  • Kubicki soll seinen Schock über die Niederlage überwinden
  • Strack-Zimmermann rät zu einer gemeinsamen Ausrichtung in der Partei
  • Aufgabe des Präsidiums: unterschiedliche Stimmungen zusammenbringen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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