Ricarda Lang kritisiert Sparpläne beim Elterngeld

20. Mai 2026
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Ricarda Lang kritisiert Sparpläne beim Elterngeld

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Elterngeld-Kürzungen kritisiert

() – Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat die von der Bundesregierung geplanten Einsparungen beim Elterngeld kritisiert.

„Das ist in einer Zeit, wo wir uns eigentlich wünschen, dass mehr Menschen sich für Familie und Kinder entscheiden, genau der falsche Weg“, sagte Lang, die Mitglied des Sozialausschusses des Bundestags ist, im Berlin Playbook Podcast des Nachrichtenmagazins Politico (Mittwoch).

„Wir brauchen Reformen in unserem Sozialsystem, aber wir müssen dabei schauen, dass es gerecht zugeht. Und das heißt, dass nicht immer Familien den Kürzeren ziehen“, so die Grünen-Politikerin.

Rückblickend sieht Lang auch die unter Familienministerin Lisa Paus (Grüne) in der Ampel-Koalition vorgenommenen Kürzungen beim Elterngeld kritisch: „Auch damals war ich der Meinung, dass das Elterngeld nicht der erste Ansatzpunkt sein sollte.“

Sie verweist aber darauf, dass dabei durch eine Herabsetzung der Bezugsobergrenze von 300.000 auf 175.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen pro Paar lediglich einkommensstarke Paare betroffen waren. „Das ist, wenn man unbedingt eine Reform in diesem Bereich machen muss, wahrscheinlich die gerechteste Variante“, so Lang.

In den Eckpunkten für den Bundeshaushalt hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) beim Elterngeld Einsparungen in Höhe von 350 Millionen Euro im Jahr 2027 vorgeschrieben. Das Familienministerium soll bis Mittwoch einen Vorschlag vorlegen, wie dies umgesetzt werden soll.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kleinkind auf Spielplatz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ricarda Lang kritisiert geplante Einsparungen beim Elterngeld durch die Bundesregierung.
  • Lang fordert, dass Familien nicht immer benachteiligt werden und spricht sich für gerechte Reformen im Sozialsystem aus.
  • Finanzminister Lars Klingbeil plant Einsparungen beim Elterngeld in Höhe von 350 Millionen Euro im Jahr 2027.

Warum ist das wichtig?

  • Einsparungen beim Elterngeld könnten Familien belasten und deren Entscheidung für Kinder negativ beeinflussen.
  • Reformen im Sozialsystem sollten gerecht gestaltet werden, um Familien nicht zu benachteiligen.
  • Kritische Perspektive auf frühere Kürzungen, um zukünftige Reformen gerecht zu gestalten.

Wer ist betroffen?

  • Familien mit höherem Einkommen
  • Eltern, die Elterngeld beziehen
  • Kritiker der Einsparungen beim Elterngeld

Zahlen/Fakten?

  • 350 Millionen Euro Einsparungen beim Elterngeld geplant für 2027
  • Herabsetzung der Bezugsobergrenze von 300.000 auf 175.000 Euro Jahreseinkommen pro Paar
  • Kritische Äußerungen zur ersten Kürzung des Elterngeldes unter Familienministerin Lisa Paus

Wie geht’s weiter?

  • Regierung muss konkreten Vorschlag für die Umsetzung der Einsparungen beim Elterngeld bis Mittwoch vorlegen
  • Diskussion über gerechte Reformen im Sozialsystem wird fortgesetzt
  • Kritische Rückmeldungen von politischen Akteuren, wie Ricarda Lang, sind zu erwarten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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