Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Zukunft von Demokratieprogrammen
Berlin () – Der Deutsche Städtetag erhöht im Streit um die Zukunft des Bundesprogramms „Demokratie leben“ den Druck auf Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU).
Präsident Burkhard Jung (SPD) sagte der „Rheinischen Post“: „Wir brauchen jetzt schnell Klarheit, wie es mit dem Programm weitergeht.“ Gerade die Förderung der kommunalen Partnerschaften für Demokratie ermögliche es Städten, „lokale Netzwerke zu bilden, die sich für Demokratie und Toleranz in der Stadtgesellschaft einsetzen“.
Jung hob die Bedeutung der bestehenden Strukturen hervor. Diese über 300 kommunal getragenen Netzwerke brächten Menschen zusammen, die sonst kaum miteinander sprechen würden. Dort werde zudem an konkreten Demokratieprojekten gearbeitet. Entsprechend groß sei die Sorge über die aktuelle Debatte. Zwar sei es verständlich, „wenn die Wirkung von Förderprogrammen evaluiert werden soll“, so der Leipziger Oberbürgermeister. „Problematisch ist aber, wenn gewachsene Strukturen ohne Ersatz wegzufallen drohen.“
Deshalb müssten die Städte frühzeitig einbezogen werden, „wenn das Bundesprogramm jetzt neu ausgestaltet wird“, verlangte Jung. Hintergrund sind die Pläne von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), rund 200 Projekte zum Jahresende aus der Förderung fallen zu lassen. Für das Programm stehen in diesem Jahr rund 190 Millionen Euro bereit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karin Prien (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutscher Städtetag erhöht Druck auf Bundesbildungsministerin Karin Prien.
- Präsident Burkhard Jung fordert schnelle Klarheit zur Zukunft des Programms "Demokratie leben".
- Rund 200 Projekte sollen zum Jahresende aus der Förderung fallen.
Warum ist das wichtig?
- Klarheit über die Zukunft des Programms "Demokratie leben" ist dringend erforderlich.
- Die Förderung von kommunalen Partnerschaften ist entscheidend für lokale Netzwerke, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen.
- Bestehende Strukturen sind wichtig, um Menschen in der Stadtgesellschaft zusammenzubringen und an Demokratieprojekten zu arbeiten.
Wer ist betroffen?
- Städte und kommunale Netzwerke
- Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU)
- Burkhard Jung (Präsident des Deutschen Städtetags, SPD)
Zahlen/Fakten?
- Über 300 kommunale Partnerschaften für Demokratie
- Rund 190 Millionen Euro stehen in diesem Jahr für das Programm bereit
- Rund 200 Projekte sollen zum Jahresende aus der Förderung fallen
Wie geht’s weiter?
- Schnelle Klarheit über die Zukunft des Programms "Demokratie leben" einfordern
- Frühzeitige Einbeziehung der Städte in die Neugestaltung des Bundesprogramms
- Erhalt der bestehenden kommunalen Netzwerke für Demokratie und Toleranz gewährleisten
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