Nouripour kritisiert Wadephuls Iran-Politik

5. Mai 2026
1 min Lesezeit

Nouripour kritisiert Wadephuls Iran-Politik

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Außenpolitik: Deutschland und Iran im Fokus

() – Bundestagsvizepräsident und Außenpolitiker Omid Nouripour (Grüne) hat die -Politik der Bundesregierung und insbesondere die Rolle von Außenminister Johann Wadephul (CDU) scharf kritisiert.

Das Hauptproblem sei, dass man eigentlich nur noch reaktiv dasitze und schaue, was die USA und der Iran machten, sagte der Grünen-Politiker dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag. „Wir reagieren darauf, statt zu überlegen, wie wir als europäische Staaten, die wir massiv betroffen sind, auch mit eigenen Initiativen an den Verhandlungstisch zurückkommen.“

Das gelte ganz besonders für Außenminister Johann Wadephul (CDU). „Da muss ich sagen, dass ich den deutschen Außenminister doch sehr vermisse. Das höchste aller Gefühle, was er bisher von sich gibt, ist, kraftvoll seine Sorgen zum Ausdruck zu bringen“, sagte er. „Das ist nicht initiativ, das bringt uns nicht zurück zum Verhandlungstisch.“

Man könne „darüber diskutieren, ob es jetzt geschickt war vom Bundeskanzler, so klar Stellung zu beziehen zu den Karten, die Trump hat oder nicht“, so Nouripour weiter. „Aber richtig ist, dass die iranische Seite das Gefühl hat, dass sie gewonnen haben, dass sie stärker sind. Allein deswegen schon, weil dieses Regime überlebt hat. Und dementsprechend versuchen sie gerade, die Preise zu diktieren.“

Die Lage in der Straße von Hormus sei „jenseits vom Akzeptablen“, sagte Nouripour. Der Iran beschieße zivile Frachter, das dürfe man nicht hinnehmen. „Wenn man es genau nimmt, gibt es keinen Waffenstillstand. Aber es ist gar nicht so doof, diesen Begriff nicht fallen zu lassen, weil dann wären wir ja wieder mitten im Krieg.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Omid Nouripour (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Omid Nouripour kritisiert die Iran-Politik der Bundesregierung und Außenminister Johann Wadephul.
  • Er fordert mehr eigene Initiativen der europäischen Staaten für Verhandlungen mit dem Iran.
  • Nouripour warnt vor der gefährlichen Lage in der Straße von Hormus und die Angriffe des Iran auf zivile Frachter.

Warum ist das wichtig?

  • Beurteilung der Iran-Politik der Bundesregierung ist zentral für europäische Sicherheitsinteressen.
  • Fehlende proaktive Ansätze in der deutschen Außenpolitik sind bedenklich.
  • Aktuelle Entwicklungen in der Straße von Hormus erfordern dringendes Handeln und internationale Zusammenarbeit.

Wer ist betroffen?

  • Außenminister Johann Wadephul (CDU)
  • Europäische Staaten
  • Iranisches Regime

Zahlen/Fakten?

  • Omid Nouripour kritisiert die Iran-Politik der Bundesregierung.
  • Außenminister Johann Wadephul zeigt nur reaktive Maßnahmen.
  • Situation in der Straße von Hormus ist als "jenseits vom Akzeptablen" bezeichnet.

Wie geht’s weiter?

  • Kritische Wahrnehmung der Iran-Politik der Bundesregierung
  • Forderung nach aktiven europäischen Initiativen im Verhandlungsprozess
  • Notwendigkeit einer stärkeren Rolle des deutschen Außenministers
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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