Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

31. Mai 2026
1 min Lesezeit

Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Entwicklungen der FDP in Berlin

() – Die FDP hat ihren zweitägigen Bundesparteitag in Berlin am Sonntagnachmittag pünktlich beendet. Zum Abschluss wurde der Leitantrag mit dem Titel „Neustart : Befreiungsschlag für ein Land, das wieder erfolgreich ist“ beschlossen. Alle Änderungsanträge wurden allerdings nicht mehr behandelt, sie wurden an die zuständigen Gremien verwiesen.

Der neue Generalsekretär Martin zog in seinem Schlusswort ein positives Fazit. „Wir haben wegweisende Beschlüsse gefasst, wir haben richtungsweisende Personalentscheidungen getroffen und wir haben einen Bundesvorstand gewählt, der in seiner Vielfalt die Breite dieser Partei widerspiegelt.“ Mit diesem Team könne man die FDP wieder erfolgreich machen. „Der politische Gegner, der findet sich nicht in diesem Saal. Der politische Gegner findet sich in den Reihen unserer konkurrierenden Parteien und mit denen werden wir den Wettbewerb aufnehmen“, so Hagen.

Er kündigte an, in den kommenden Monaten zunächst den Fokus auf die Wahlkampf führenden Landesverbände in -Anhalt, und Berlin zu legen. „Es gilt: Jeder Wahlkampf muss ein Wahlkampf der Gesamtpartei sein.“ Die Zeichen für ein Comeback der FDP stünden dabei gut, so der Generalsekretär. In den letzten zwei Monaten sei die Zahl der Bürger, die sich vorstellen könnten, die FDP zu wählen, von 16 auf 22 Prozent gestiegen. „Einen solchen Anstieg des Potenzials dürfte es selten bei einer Partei in so kurzer Zeit gegeben haben.“ Jetzt sei es das Ziel, aus diesen potenziellen Wählern tatsächliche Wähler zu machen, sage Hagen. Er sei zuversichtlich, dass die FDP bald wieder in den Umfragen über fünf Prozent kommen werde.

Hagens Appell zu Geschlossenheit dürfte auch mit den Wahlergebnissen am Wochenende zusammenhängen. Denn die Wahlen hatten gezeigt, dass die Partei tief gespalten ist. So hatte sich der neue Parteichef Wolfgang Kubicki mit nur 59 Prozent gegen seine überraschende Herausforderin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durchgesetzt. Hagen kam ohne Gegenkandidaten später ebenfalls nur auf gut 59 Prozent – eines der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der Partei.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Martin Hagen am 31.05.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • FDP beendet zweitägigen Bundesparteitag in Berlin.
  • Leitantrag "Neustart Deutschland" beschlossen, Änderungsanträge verwiesen.
  • Generalsekretär Martin Hagen zieht positives Fazit und spricht von einem möglichen Comeback der FDP.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für die zukünftige Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit der FDP.
  • Steigerung des Wählerpotenzials könnte Einfluss auf zukünftige Wahlergebnisse haben.
  • Notwendigkeit der Geschlossenheit innerhalb der Partei zur Überwindung interner Spaltungen.

Wer ist betroffen?

  • FDP-Mitglieder
  • Wahlkampf führende Landesverbände in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
  • Bürger, die sich vorstellen könnten, die FDP zu wählen

Zahlen/Fakten?

  • FDP-Bundesparteitag in Berlin
  • Zustimmung zum Leitantrag "Neustart Deutschland"
  • Anstieg der potenziellen Wähler von 16 auf 22 Prozent in zwei Monaten

Wie geht’s weiter?

  • Fokus auf Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
  • Ziel, potenzielle Wähler in tatsächliche Wähler umzuwandeln
  • Hoffnung auf Überwindung der fünf Prozent in Umfragen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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